
die Kinnlade
Der Unterkiefer, also der bewegliche Knochen des Gesichts unter dem Mund.
Nach dem Sturz tat ihm die Kinnlade beim Kauen weh.
Kinnlade
die Kinnlade, die Kinnladen
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Der Unterkiefer, also der bewegliche Knochen des Gesichts unter dem Mund.
Nach dem Sturz tat ihm die Kinnlade beim Kauen weh.

Eine feste umgangssprachliche Wendung dafür, dass jemand sehr überrascht oder sprachlos ist.
Als sie den Preis des Hauses hörte, klappte ihr die Kinnlade herunter.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Plural | die Kinnladen |
| Genitiv | der Kinnlade |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Kinnlade | die Kinnladen |
| Akkusativ | die Kinnlade | die Kinnladen |
| Dativ | der Kinnlade | den Kinnladen |
| Genitiv | der Kinnlade | der Kinnladen |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
Für die körperliche Bedeutung steht „Kinnlade“ häufig mit Verben wie „bewegen“, „brechen“ oder „ausrenken“. Auch Beschwerden beim Kauen oder Sprechen werden oft mit der Kinnlade verbunden.
Nach dem Unfall konnte er die Kinnlade kaum bewegen.
In der festen Wendung steht die überraschte Person im Dativ, während „die Kinnlade“ das Subjekt ist. Das Muster lautet: Jemandem klappt die Kinnlade herunter.
Dem Lehrer klappte die Kinnlade herunter, als die ganze Klasse plötzlich applaudierte.
In dieser Wendung wird „Kinnlade“ typischerweise mit „klappen“ und „herunter“ verbunden. Im Hauptsatz wird das trennbare Verb aufgeteilt; im Nebensatz bleibt es zusammen.
Er starrte auf den Kontostand, weil ihm die Kinnlade herunterklappte.
Bei der überraschenden Nachricht klappte ihr die Kinnlade herunter.