der Kittel
Ein einfacher, oft weißer oder blauer Mantel, der zum Schutz der Kleidung bei der Arbeit getragen wird, insbesondere von Ärzten, Laboranten oder Handwerkern.
Die Ärztin zog vor der Untersuchung einen frischen Kittel an.

Kittel
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Ein einfacher, oft weißer oder blauer Mantel, der zum Schutz der Kleidung bei der Arbeit getragen wird, insbesondere von Ärzten, Laboranten oder Handwerkern.
Die Ärztin zog vor der Untersuchung einen frischen Kittel an.

Die Bedeutung von „Kittel“ erschließt sich fast immer aus dem Kontext. Wörter wie „Arzt“, „Labor“, „Chemie“ oder „weiß“ deuten auf den Schutzmantel hin. Wörter wie „alt“, „Kind“, „Großmutter“ oder „spielen“ deuten auf das alte Kleidungsstück hin.
Der Chemiker trug einen blauen Kittel. (Schutzmantel)
Im beruflichen Kontext wird der Kittel oft als „Arztkittel“ oder „Laborkittel“ bezeichnet. Typische Verben sind „einen Kittel anziehen“, „ausziehen“ oder „tragen“.
Im Labor ist das Tragen eines Kittels Pflicht.
Die Bedeutung als einfaches Kleid ist heute veraltet. Sie wird fast nur noch verwendet, wenn man über frühere Zeiten, historische Kleidung oder ländliche Traditionen spricht.
Früher trugen Frauen bei der Hausarbeit oft einen Kittel über ihrer Kleidung.
„das Kleid“ und „der Kittel“ sind beide Kleidungsstücke, aber sie werden in verschiedenen Situationen getragen. Ein „Kleid“ ist ein normales einteiliges Kleidungsstück, oft für Alltag, Feiern oder besondere Anlässe. Ein „Kittel“ ist meist ein einfacher Schutzmantel bei der Arbeit, zum Beispiel im Labor, in der Arztpraxis oder in einer Werkstatt. In älteren oder besonderen Verwendungen kann „Kittel“ auch ein einfaches schürzenartiges Kleid meinen. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide etwas am Körper bedecken. Praktisch gilt: Für Mode oder einen schönen Anlass sagt man „Kleid“, für Schutzkleidung bei der Arbeit eher „Kittel“.

Im Labor trägt die Mitarbeiterin einen weißen Kittel über ihrer Kleidung.
Für die Hochzeit hat Lena ein blaues Kleid gekauft.