kneten
Eine weiche, formbare Masse wie Teig oder Ton mit den Händen wiederholt drücken, pressen und falten.
Bevor der Brotteig gehen kann, muss man ihn kräftig kneten.

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Eine weiche, formbare Masse wie Teig oder Ton mit den Händen wiederholt drücken, pressen und falten.
Bevor der Brotteig gehen kann, muss man ihn kräftig kneten.

„Kneten“ ist ein transitives Verb und benötigt fast immer ein Akkusativobjekt. Man knetet immer „etwas“.
Die Kinder kneten bunte Figuren aus Knetmasse.
In dieser Bedeutung wird „kneten“ typischerweise mit formbaren Materialien wie „Teig“, „Ton“ oder „Knetmasse“ verwendet.
Nach dem Töpferkurs musste sie den übrigen Ton wieder weich kneten.
Um eine intensive Massage auszudrücken, wird oft das trennbare Verb „durchkneten“ verwendet. Es bedeutet, dass der ganze Bereich gründlich massiert wird.
Lass dir mal die Schultern richtig durchkneten, dann geht es dir besser.
„mischen“ und „kneten“ können beide bei Teig oder anderen weichen Massen vorkommen. „mischen“ bedeutet, dass verschiedene Zutaten zusammenkommen und sich verbinden. Das kann mit einem Löffel, Mixer oder den Händen passieren. „kneten“ bedeutet, dass man eine weiche Masse mit den Händen drückt, faltet und bearbeitet. Es beschreibt also eine bestimmte Art der Bewegung. Die Wörter können verwechselt werden, weil man beim Kneten oft auch Zutaten weiter vermischt. Wenn es um das Zusammenfügen der Zutaten geht, sagt man „mischen“. Wenn der Teig schon da ist und mit den Händen bearbeitet wird, sagt man „kneten“.

Meine Freundin knetet den Brotteig zehn Minuten lang mit den Händen.
Milan mischt Zucker und Kakao, bevor er die Milch dazugibt.