Eine kugelförmige Speise, die meist als Beilage oder Hauptgericht serviert wird. Knödel werden aus einer Teigmasse (z.B. aus Kartoffeln, altem Brot oder Grieß) geformt und in Salzwasser gekocht oder gedämpft.
beispiel
Zum Schweinebraten gibt es bei uns traditionell Semmelknödel.
Tipps
Regionale Verwendung
Das Wort „Knödel“ ist besonders in der süddeutschen und österreichischen Küche verbreitet. Es ist ein typisches Gericht dieser Regionen.
BEISPIEL
Bei unserem Urlaub in Bayern haben wir fast jeden Tag Knödel gegessen.
Typische Sorten
Um die Art des Knödels zu beschreiben, wird das Wort oft in Zusammensetzungen verwendet. Bekannte Beispiele sind „Semmelknödel“ (aus Brot), „Kartoffelknödel“ (aus Kartoffeln) oder „Leberknödel“.
BEISPIEL
Ich hätte gern eine Leberknödelsuppe, bitte.
Feste Wendung
Der Ausdruck „einen Knödel im Hals haben“ ist eine feste Redewendung. Die Person, die das Gefühl hat, ist das Subjekt des Satzes.
BEISPIEL
Als sie sich verabschieden musste, hatte sie einen dicken Knödel im Hals.
Vergleichen mit
near_synonym · confusable
Knödel vs Klumpen
„Klumpen“ und „Knödel“ können beide etwas Festes und Geformtes bezeichnen. Der Unterschied ist aber wichtig: Ein „Klumpen“ ist eine unregelmäßige Masse aus irgendeinem Material. Er kann zufällig entstanden sein und muss nichts mit Essen zu tun haben. Ein „Knödel“ ist eine Speise, meist rund geformt und aus Teig, Kartoffeln oder Brot gemacht. Verwechseln kann man die Wörter, weil ein schlecht geformter Knödel wie ein Klumpen aussehen kann. Für Essen sagt man „Knödel“, für eine formlose Masse sagt man „Klumpen“.
Knödel
Zum Gulasch serviert meine Tante am Sonntag frische Knödel.
Klumpen
Im Topf blieb ein harter Klumpen Mehl im Teig zurück.