knöpfen
Ein Kleidungsstück oder etwas Ähnliches mit Knöpfen schließen. Das Gegenteil von „aufknöpfen“.
Kannst du mir bitte das Hemd am Kragen knöpfen?

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Ein Kleidungsstück oder etwas Ähnliches mit Knöpfen schließen. Das Gegenteil von „aufknöpfen“.
Kannst du mir bitte das Hemd am Kragen knöpfen?

Das Verb „knöpfen“ ist direkt vom Nomen „der Knopf“ abgeleitet. Es beschreibt die Handlung, die man mit einem Knopf ausführt.
Das Kind lernt gerade, seine Jacke selbst zu knöpfen.
Im Alltag werden oft die trennbaren Verben „zuknöpfen“ (schließen) und „aufknöpfen“ (öffnen) verwendet. Sie sind präziser als „knöpfen“ allein.
Es ist kalt, du solltest deine Jacke zuknöpfen.
Die Redewendung „sich jemanden vorknöpfen“ hat eine feste Struktur. Die handelnde Person ist das Subjekt, das Reflexivpronomen „sich“ ist obligatorisch und die Person, die kritisiert wird, steht im Akkusativ.
Der Chef hat sich den neuen Mitarbeiter vorgeknöpft.
Diese übertragene Bedeutung ist leicht zu erkennen. Sie wird immer mit dem Reflexivpronomen „sich“ und der trennbaren Vorsilbe „vor-“ verwendet.
Ich werde mir morgen den Verkäufer vorknöpfen, der mir das kaputte Gerät verkauft hat.
„öffnen“ und „knöpfen“ können bei Kleidung in entgegengesetzte Richtungen gehen. „öffnen“ bedeutet allgemein, etwas Geschlossenes aufzumachen. Bei einer Jacke oder einem Hemd kann man sagen, dass man es öffnet, wenn man es aufmacht. „knöpfen“ bedeutet dagegen, ein Kleidungsstück mit Knöpfen zu schließen. Es ist viel spezieller als „öffnen“, weil es nur um Knöpfe geht. Der direkte Gegensatz zu „knöpfen“ ist eigentlich „aufknöpfen“, aber im Sinn von Aufmachen steht auch „öffnen“ gegenüber.

Vor dem Bewerbungsgespräch knöpft Mehmet sein Hemd sorgfältig.
Im warmen Zug öffnet Paul seine Jacke.