
die Knospe
Der noch geschlossene, unterentwickelte Trieb einer Pflanze, aus dem sich eine Blüte, ein Blatt oder ein ganzer Zweig entwickelt.
Im Frühling sind die Bäume voller Knospen, die bald aufblühen werden.
Knospe
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Der noch geschlossene, unterentwickelte Trieb einer Pflanze, aus dem sich eine Blüte, ein Blatt oder ein ganzer Zweig entwickelt.
Im Frühling sind die Bäume voller Knospen, die bald aufblühen werden.

In übertragener, oft poetischer Bedeutung eine junge Person, meist ein Mädchen, das am Anfang seiner Entwicklung steht und dessen Potenzial sich gerade zu entfalten beginnt.
Die junge Schauspielerin galt als zarte Knospe, der eine große Zukunft vorausgesagt wurde.
Das Nomen „die Knospe“ gehört zum Verb „knospen“. Wenn im Frühling die Pflanzen neue Triebe bekommen, sagt man: „Die Bäume knospen.“
Sobald es wärmer wird, fangen die Pflanzen an zu knospen.
Knospen werden oft mit Verben beschrieben, die eine Entwicklung oder Öffnung ausdrücken. Typisch sind „Knospen treiben“, „Knospen bilden“ oder „Knospen platzen auf“.
Die Rosen in unserem Garten haben schon die ersten Knospen getrieben.
Die übertragene Bedeutung für eine junge Person ist poetisch und wird hauptsächlich in der Literatur oder in sehr bildhafter Sprache verwendet. Im normalen Alltag ist diese Verwendung selten.
In dem Roman wird die Protagonistin als „zarte Knospe“ beschrieben, die zur Frau heranreift.
Beide Wörter bezeichnen einen noch nicht entwickelten Pflanzentrieb. Das Auge ist jedoch die übliche spezielle Bezeichnung für eine solche Anlage an einer Kartoffel, während Knospe allgemein für geschlossene Triebe von Pflanzen verwendet wird. Spricht man über Kartoffeln, passt meist Auge; bei anderen Pflanzen meist Knospe.

An dem Zweig öffnet sich im Frühling die erste Knospe.
Vor dem Pflanzen entfernt Maria die kleinen Augen von der Kartoffel nicht.