
der Koller
Ein plötzlicher, unbeherrschbarer Wutanfall oder eine Phase des Kontrollverlusts. Wird oft in der Wendung „einen Koller bekommen/kriegen“ verwendet.
Als der Drucker schon wieder das Papier staute, kriegte mein Chef einen Koller.
Koller
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Ein plötzlicher, unbeherrschbarer Wutanfall oder eine Phase des Kontrollverlusts. Wird oft in der Wendung „einen Koller bekommen/kriegen“ verwendet.
Als der Drucker schon wieder das Papier staute, kriegte mein Chef einen Koller.

Eine veraltete Bezeichnung für eine Gehirn- oder Nervenkrankheit bei Pferden, die zu Tobsuchtsanfällen führt.
In alten Romanen wird manchmal beschrieben, wie ein Pferd vom Koller befallen wird.
Das Wort „Koller“ wird fast immer in festen Verbindungen mit Verben verwendet. Die häufigsten sind „einen Koller bekommen“, „einen Koller kriegen“ oder „einen Koller haben“.
Als er seinen Schlüssel nicht fand, bekam er einen Koller.
Der Ausdruck „einen Koller kriegen“ gehört zur Umgangssprache. Er beschreibt einen sehr plötzlichen und lauten Wutanfall auf eine informelle Weise.
Ich kriege gleich einen Koller, wenn der Computer noch einmal abstürzt!
Die ursprüngliche Bedeutung einer Pferdekrankheit ist heute veraltet. Sie kommt fast nur noch in historischen Texten oder in der Literatur vor, wenn es um Pferde geht.
Im Roman aus dem 19. Jahrhundert hatte das Pferd den Koller.
Beide Wörter können extreme, unkontrollierte Wut bezeichnen. Der Koller meint eher einen plötzlichen Wutanfall oder eine kurze Phase des Kontrollverlusts, während Raserei auch einen länger anhaltenden Zustand großer Wut ausdrücken kann. Verwende Koller für den einzelnen Ausbruch, Raserei für den Zustand oder das Geschehen insgesamt.

Als der Computer erneut ausfiel, bekam er einen Koller.
Nach stundenlangem Streit geriet sie in Raserei.