Die gerichtlich festgestellte Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens oder einer Privatperson, die zur Auflösung und Verteilung des Vermögens an die Gläubiger führt. Der offizielle juristische Begriff ist heute „Insolvenz“.
beispiel
Die traditionsreiche Baufirma musste nach einem geplatzten Großprojekt Konkurs anmelden.
Tipps
Typische Verbindungen
„Konkurs“ wird oft mit bestimmten Verben kombiniert, die den Prozess beschreiben. Typisch sind „Konkurs anmelden“, „Konkurs beantragen“ oder umgangssprachlich „Konkurs machen“.
BEISPIEL
Der Geschäftsführer musste für seine Firma Konkurs anmelden.
Feste Wendung
Die Wendung „in Konkurs gehen“ funktioniert wie ein festes Verb. Sie bedeutet, dass ein Unternehmen zahlungsunfähig wird und den Geschäftsbetrieb einstellen muss.
BEISPIEL
Wegen der hohen Mieten sind viele Geschäfte in der Innenstadt in Konkurs gegangen.
Register und Verwendung
Der Begriff „Konkurs“ wird häufig in der Alltagssprache und in den Medien verwendet. Im juristischen und offiziellen Kontext wird heute jedoch meist das Wort „Insolvenz“ benutzt.
BEISPIEL
Die Zeitung berichtete über den Konkurs der großen Warenhauskette.
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Konkurs vs Pleite
„die Pleite“ und „der Konkurs“ hängen beide mit finanzieller Zahlungsunfähigkeit zusammen. „Pleite“ ist das umgangssprachliche Wort und wird oft im Alltag benutzt, auch wenn man nicht genau über ein Verfahren spricht. „Konkurs“ ist ein rechtlicher und offizieller wirkender Begriff für die Zahlungsunfähigkeit und die Verteilung des Vermögens. Heute sagt man dafür juristisch meist „Insolvenz“. Die Wörter sind verwechselbar, weil man im Alltag zu einem Konkurs oft einfach „Pleite“ sagt. Wenn es aber um Gericht, Verfahren oder offizielle Nachrichten geht, ist „Konkurs“ genauer.
Konkurs
Nach vielen Verlusten ging das Unternehmen am Montag in Konkurs.
Pleite
Die Bäckerei musste wegen der hohen Miete Pleite anmelden.