Ein Zustand tiefer und langanhaltender Bewusstlosigkeit, der durch eine schwere Krankheit oder Verletzung verursacht wird. Eine Person im Koma kann nicht aufgeweckt werden und reagiert nicht auf äußere Reize.
beispiel
Nach dem schweren Unfall lag der Patient wochenlang im Koma.
Tipps
Feste Wendungen
Das Wort „Koma“ wird oft in festen Wendungen mit den Verben „liegen“, „fallen“ und „erwachen“ verwendet. Man sagt „im Koma liegen“ (Zustand) oder „ins Koma fallen“ (Beginn des Zustands).
BEISPIEL
Der Patient liegt seit einer Woche im Koma.
Medizinischer Kontext
Im medizinischen Kontext gibt es feste Verbindungen. Ärzte können einen Patienten „in ein künstliches Koma versetzen“. Wenn sich der Zustand bessert, kann der Patient „aus dem Koma erwachen“.
BEISPIEL
Die Ärzte haben beschlossen, ihn in ein künstliches Koma zu versetzen.
Umgangssprachliche Nutzung
Die bildliche Bedeutung von „Koma“ für große Erschöpfung wird nur umgangssprachlich verwendet. Besonders häufig ist die feste Wendung „Fresskoma“ nach einer sehr großen Mahlzeit.
BEISPIEL
Nach dem All-you-can-eat-Buffet waren wir alle im Fresskoma.
Vergleichen mit
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Koma vs Schlaf
„der Schlaf“ und „das Koma“ beschreiben beide Zustände, in denen eine Person nicht wach ist oder nicht aktiv wirkt. Der wichtige Unterschied ist: Schlaf ist normal und natürlich. Man kann daraus meistens leicht aufwachen. Ein Koma ist ein ernster medizinischer Zustand nach Krankheit oder Verletzung; die Person kann nicht einfach geweckt werden. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide mit geschlossenen Augen und wenig Reaktion verbunden sein können. Umgangssprachlich sagt man manchmal auch Dinge wie „Fresskoma“, wenn jemand sehr müde oder träge ist. Das ist aber kein echtes Koma.
Koma
Nach dem schweren Unfall lag der Patient mehrere Tage im Koma.
Schlaf
Nach der langen Reise war ihr Schlaf besonders tief.