Eine veraltete oder regional gebräuchliche Bezeichnung für ein Büro, insbesondere das Büro eines Kaufmanns oder einer Handelsfirma. Der Begriff wird heute oft mit historischen Handelshäusern, wie denen der Hanse, in Verbindung gebracht.
beispiel
Im alten Speicherhaus befand sich früher das Kontor eines reichen Gewürzhändlers.
Tipps
Verwendung in Komposita
Obwohl „Kontor“ veraltet ist, findet man es noch als Grundwort in Zusammensetzungen, die auf historische Handelsgeschäfte verweisen, z.B. „Teekontor“ oder „Gewürzkontor“.
BEISPIEL
In der Hamburger Speicherstadt gibt es heute noch ein berühmtes Teekontor.
Register: Veraltet
„Kontor“ ist ein veraltetes Wort für Büro. Man verwendet es heute fast nur noch, wenn man über historische Kontexte spricht.
BEISPIEL
In alten Romanen liest man oft, dass der Kaufmann in sein Kontor ging.
Historischer Kontext
Das Wort ist stark mit der Zeit der Hanse und dem Seehandel im 18. und 19. Jahrhundert verbunden. Es beschreibt das Büro eines Kaufmanns in dieser Epoche.
BEISPIEL
Das Londoner Kontor der Hanse war ein wichtiger Handelsposten.
Vergleichen mit
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Kontor vs Büro
„das Büro“ und „das Kontor“ können beide einen Ort für kaufmännische oder schriftliche Arbeit meinen. „Büro“ ist heute das normale Wort für einen Arbeitsraum oder eine Verwaltungsstelle. „Kontor“ ist dagegen veraltet oder regional und passt besonders zu Handel, Kaufleuten oder historischen Texten. Man kann die Wörter verwechseln, weil „Kontor“ inhaltlich oft ein Büro ist. Im modernen Alltag sagt man fast immer „Büro“. „Kontor“ klingt eher nach alter Handelsfirma oder besonderem Stil.
Kontor
Im alten Kontor wurden früher die Warenlisten der Händler geschrieben.