
das Kopfkino
Die lebhafte Vorstellung einer Situation oder Geschichte im eigenen Geist, die sich wie ein Film vor dem inneren Auge abspielt. Der Begriff ist umgangssprachlich.
Als er von seinem Abenteuer erzählte, begann bei mir sofort das Kopfkino.
Kopfkino
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Die lebhafte Vorstellung einer Situation oder Geschichte im eigenen Geist, die sich wie ein Film vor dem inneren Auge abspielt. Der Begriff ist umgangssprachlich.
Als er von seinem Abenteuer erzählte, begann bei mir sofort das Kopfkino.
Das Wort ist eine bildliche Kombination aus „der Kopf“ und „das Kino“. Es beschreibt die Idee, dass sich im eigenen Kopf ein Film abspielt, also eine sehr lebhafte Vorstellung.
Ihre Beschreibung war so detailliert, dass bei mir sofort das Kopfkino losging.
„Kopfkino“ ist ein modernes, umgangssprachliches Wort. Man verwendet es im informellen Gespräch mit Freunden, aber eher nicht in formellen oder geschäftlichen Texten.
Hör auf, dir Sorgen zu machen, das ist doch nur Kopfkino!
Man sagt oft, dass man „Kopfkino hat“ oder dass das Kopfkino „beginnt“ oder „losgeht“. Diese Wendungen beschreiben das Einsetzen der lebhaften Vorstellung.
Jedes Mal, wenn das Telefon nachts klingelt, habe ich sofort schlimmes Kopfkino.
Vorstellung und Kopfkino können beide ein inneres Bild einer Situation bezeichnen. Vorstellung ist das neutrale, allgemeine Wort, während Kopfkino umgangssprachlich eine besonders lebhafte Szene meint, die sich fast wie ein Film abspielt. In sachlichen Zusammenhängen passt Vorstellung, für starke innere Bilder auch Kopfkino.

Beim Gedanken an meinen ersten Arbeitstag beginnt sofort mein Kopfkino.
Bei der Vorstellung von meinem ersten Arbeitstag bin ich noch ganz ruhig.