krachen
Ein lautes, kurzes und oft splitterndes Geräusch machen, das beim Zerbrechen, Zusammenstoßen oder Einschlagen von harten Gegenständen entsteht.
Plötzlich krachte ein Ast und fiel auf die Straße.

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Ein lautes, kurzes und oft splitterndes Geräusch machen, das beim Zerbrechen, Zusammenstoßen oder Einschlagen von harten Gegenständen entsteht.
Plötzlich krachte ein Ast und fiel auf die Straße.

Das Perfekt von „krachen“ wird mit „haben“ oder „sein“ gebildet. „Haben“ verwendet man, wenn es nur um das Geräusch geht. „Sein“ verwendet man, wenn eine Bewegung oder ein Unfall beschrieben wird.
Der Donner hat laut gekracht.
Wenn „krachen“ einen Zusammenstoß beschreibt, folgt oft eine Präposition, die die Richtung angibt. Typische Konstruktionen sind „gegen etwas (Akkusativ) krachen“ oder „in etwas (Akkusativ) krachen“.
Der Lastwagen ist gegen einen Baum gekracht.
Die umgangssprachliche Redewendung „es krachen lassen“ bedeutet „ausgelassen feiern“. Die Struktur ist fest: Eine Person (Subjekt) lässt es krachen.
Zu Silvester haben wir es richtig krachen lassen.
Die Bedeutung „heftig streiten“ ist umgangssprachlich. Sie wird oft verwendet, um einen Konflikt zwischen zwei oder mehreren Personen zu beschreiben. Manchmal steht dabei die Präposition „zwischen“.
Gestern hat es zwischen den Nachbarn wieder ordentlich gekracht.
„feiern“ und „es krachen lassen“ können beide bedeuten, dass Menschen zusammen einen Anlass oder eine Party genießen. „feiern“ ist neutral und passt zu Geburtstagen, Festen, Erfolgen oder Feiertagen. „Es krachen lassen“ ist umgangssprachlich und klingt stärker: Man feiert laut, ausgelassen und vielleicht auch ein bisschen wild. In normalen oder formellen Situationen ist „feiern“ natürlicher. „Es krachen lassen“ passt eher unter Freunden oder wenn man betonen will, dass die Party besonders lebhaft wird.

Nach der letzten Prüfung lassen die Studierenden es richtig krachen.
Am Samstag feiern wir den Geburtstag meiner Schwester.