donnern
Ein lautes, tiefes, grollendes Geräusch machen, wie es bei einem Gewitter durch den Donner entsteht.
Es blitzte und donnerte die ganze Nacht.

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Ein lautes, tiefes, grollendes Geräusch machen, wie es bei einem Gewitter durch den Donner entsteht.
Es blitzte und donnerte die ganze Nacht.

Das Verb „donnern“ ist eng mit dem Nomen „der Donner“ verwandt. Es ist ein lautmalerisches Wort, das heißt, der Klang des Wortes imitiert das Geräusch, das es beschreibt.
Bei dem Gewitter war der Donner extrem laut.
Das Subjekt des Satzes verrät Ihnen die Bedeutung. Ist das Subjekt „es“, geht es um das Wetter. Ist es ein Objekt wie „Wellen“ oder „LKW“, geht es um laute Bewegung. Ist es eine Person, geht es um lautes Sprechen.
Gestern Abend hat es stark gedonnert.
Wenn „donnern“ das Wetter beschreibt, wird es immer mit dem unpersönlichen Pronomen „es“ als Subjekt verwendet. Das Verb steht dann auf Position 2 im Hauptsatz.
Schau mal, wie dunkel der Himmel ist, es wird gleich donnern.
In der Bedeutung „sich laut bewegen“ wird „donnern“ oft mit Präpositionen kombiniert, die eine Richtung oder einen Ort angeben. Typisch sind „gegen“, „an“, „über“ oder „durch“.
Die Wellen donnerten gegen die Felsen am Ufer.
„schreien“ und „donnern“ können beide sehr lautes Sprechen beschreiben. „schreien“ ist allgemeiner: Jemand spricht oder ruft sehr laut, zum Beispiel aus Angst, Wut, Schmerz oder weil es laut ist. „donnern“ passt eher, wenn die Stimme tief, hart und oft wütend oder befehlend klingt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide laut sind. Praktisch hilft: Menschen schreien in vielen Situationen laut; eine Person donnert eher, wenn ihre Stimme wie ein starker, harter Befehl wirkt.

Der Trainer donnert eine Anweisung über den ganzen Sportplatz.
Das Kind schreit, weil es sich am Knie verletzt hat.