
die Kralle
Der scharfe, gebogene Hornnagel am Ende der Zehen von Raubtieren, Vögeln und Reptilien.
Die Katze fuhr ihre Krallen aus, als der Hund zu nahe kam.
Kralle
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Der scharfe, gebogene Hornnagel am Ende der Zehen von Raubtieren, Vögeln und Reptilien.
Die Katze fuhr ihre Krallen aus, als der Hund zu nahe kam.

Ein Werkzeug oder Maschinenteil, das zum Greifen, Festhalten oder Ziehen dient und in seiner Form einer tierischen Kralle ähnelt.
Der Greifarm des Krans hatte eine riesige Kralle, um den Schrott zu packen.

Umgangssprachlich und oft abwertend für die Hand einer Person, besonders wenn sie gierig oder grob zugreift.
Nimm deine Krallen von meinen Pommes!
Das Nomen „die Kralle“ ist eng mit dem Verb „krallen“ verwandt. „Sich etwas krallen“ bedeutet, etwas schnell und gierig zu greifen.
Der Vogel krallte sich an dem Ast fest.
Der Kontext macht deutlich, welche Art von Kralle gemeint ist. Geht es um ein Tier (Adler, Katze), eine Maschine (Kran, Bagger) oder umgangssprachlich um die Hand einer Person?
Der Adler packte die Beute mit seinen Krallen.
Im Zusammenhang mit Tieren sind typische Wendungen „die Krallen ausfahren“ (zeigen) und „die Krallen einziehen“ (verstecken).
Der Bär hinterließ mit seinen Krallen tiefe Spuren im Baum.
Wenn „Kralle“ für eine menschliche Hand verwendet wird, ist dies immer umgangssprachlich und hat eine negative, oft gierige oder grobe Bedeutung.
Er streckte seine gierigen Krallen nach dem letzten Stück Kuchen aus.
Beide Wörter können den scharfen, gebogenen Hornnagel eines Tieres bezeichnen. „Kralle“ ist der allgemeinere Ausdruck für Raubtiere, Vögel und Reptilien, während „Klaue“ besonders eine kräftige, gebogene Kralle von Raubtieren oder Greifvögeln nahelegt. Bei solchen Tieren sind beide Wörter teilweise möglich, aber die Kollokation entscheidet.

Der Adler schloss seine Kralle um den Ast und blieb sicher sitzen.
Der Adler schlug seine kräftige Klaue in die Beute und hielt sie fest.