der Kramer
Eine veraltete oder regionale Bezeichnung für einen Kleinhändler, der in einem kleinen Laden (einem Kramladen) verschiedenste Waren des täglichen Bedarfs verkauft.
Früher ging man für Gewürze, Knöpfe und Seife zum Kramer um die Ecke.

Kramer
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Eine veraltete oder regionale Bezeichnung für einen Kleinhändler, der in einem kleinen Laden (einem Kramladen) verschiedenste Waren des täglichen Bedarfs verkauft.
Früher ging man für Gewürze, Knöpfe und Seife zum Kramer um die Ecke.

Das Wort „Kramer“ ist heute veraltet. Man verwendet es meist nur noch, wenn man über die Vergangenheit spricht oder eine nostalgische Atmosphäre erzeugen möchte.
In dem historischen Roman kaufte die Hauptfigur ihre Waren beim Kramer.
Ein „Kramer“ verkauft „Kram“ (verschiedene Kleinwaren) in einem „Kramladen“. Das Wort „Kram“ kann heute auch allgemein „Zeug“ oder „unnütze Dinge“ bedeuten.
Der alte Kramladen auf dem Land hatte alles, was man brauchte.
In Süddeutschland und Österreich ist das Wort „Kramer“ oder die Bezeichnung „Greißler“ (in Österreich) noch bekannter und wird manchmal als Nachname oder in Geschäftsnamen verwendet.
Das Geschäft heißt immer noch „Kramer-Eck“, obwohl es jetzt ein moderner Supermarkt ist.
„der Händler“ und „der Kramer“ bezeichnen beide Personen, die Waren verkaufen. „Händler“ ist das normale, moderne Wort und kann für kleine Verkäufer, große Firmen oder bestimmte Waren benutzt werden. „Kramer“ meint eher einen kleinen Händler mit vielen einfachen Waren des täglichen Bedarfs. Das Wort klingt heute veraltet oder regional. Im Alltag sagt man meistens „Händler“. „Kramer“ passt eher in älteren Texten, in regionaler Sprache oder wenn man bewusst einen alten Ton wählt.

Im alten Dorf kaufte meine Großmutter Salz und Seife beim Kramer.
Am Montag bringt der Händler frisches Obst auf den Markt.