der Krümel
Ein sehr kleines, abgebröseltes Stück von etwas, insbesondere von Gebäck, Brot oder Kuchen.
Nach dem Frühstück waren überall Krümel auf dem Tisch.

Krümel
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Ein sehr kleines, abgebröseltes Stück von etwas, insbesondere von Gebäck, Brot oder Kuchen.
Nach dem Frühstück waren überall Krümel auf dem Tisch.

Das Nomen „der Krümel“ ist direkt mit dem Verb „krümeln“ verbunden. Wenn etwas krümelt, zum Beispiel ein Keks, dann entstehen dabei Krümel.
Pass auf, der Keks krümelt auf das Sofa!
„Krümel“ wird oft mit dem Material kombiniert, aus dem es besteht, zum Beispiel „Brotkrümel“ oder „Kuchenkrümel“. Typische Verben sind „aufwischen“, „wegfegen“ oder „zusammenkehren“.
Könntest du bitte die Brotkrümel vom Tisch wischen?
In dieser Bedeutung ist „Krümel“ ein liebevoller und umgangssprachlicher Kosename für ein kleines Kind. Er wird verwendet, um Zuneigung auszudrücken.
Komm her, mein kleiner Krümel, und gib mir einen Kuss.
Ob ein Essensrest oder ein Kind gemeint ist, wird aus dem Kontext sofort klar. Wenn eine Person direkt angesprochen wird, oft mit dem Adjektiv „klein“, handelt es sich um den Kosenamen.
Hallo du kleiner Krümel, wie war dein Tag im Kindergarten?
„das Korn“ und „der Krümel“ können beide etwas sehr Kleines bezeichnen. „Korn“ passt zu kleinen, harten Teilchen, zum Beispiel Sand, Salz oder Zucker. „Krümel“ passt zu kleinen Stücken, die von Brot, Kuchen oder Gebäck abgebrochen sind. Die Wörter können verwirren, weil beides klein ist. Der Unterschied liegt im Material: Ein Korn ist eher ein kleines Teilchen, ein Krümel ist eher ein abgebrochenes Stück von etwas Essbarem.

Nach dem Frühstück lagen viele Krümel unter dem Tisch.
Zwischen meinen Zähnen war noch ein Korn Sand.