
die Kür
Ein frei zusammengestelltes Programm bei sportlichen Wettbewerben wie Eiskunstlauf, Turnen oder Dressurreiten, im Gegensatz zum Pflichtprogramm.
Mit ihrer fehlerfreien Kür gewann die Eiskunstläuferin die Goldmedaille.
Kür
Loading your saved state.

Ein frei zusammengestelltes Programm bei sportlichen Wettbewerben wie Eiskunstlauf, Turnen oder Dressurreiten, im Gegensatz zum Pflichtprogramm.
Mit ihrer fehlerfreien Kür gewann die Eiskunstläuferin die Goldmedaille.

Figürlich für eine anspruchsvolle, freiwillige Zusatzleistung, die über das Notwendige hinausgeht und besondere Fähigkeiten zeigt. Oft im Gegensatz zur „Pflicht“.
Die Grundfunktionen zu programmieren war die Pflicht, die ansprechende Benutzeroberfläche war die Kür.
Das Wort „Kür“ leitet sich vom alten Verb „küren“ ab, was „wählen“ bedeutet. Eine Kür ist also das „gewählte“ Programm, das ein Sportler selbst zusammenstellt – im Gegensatz zur „Pflicht“, die für alle vorgegeben ist.
Die Athletin wählte für ihre Kür eine sehr anspruchsvolle Musik.
Im Sportkontext wird „Kür“ oft mit Verben wie „laufen“ (beim Eiskunstlauf), „turnen“ oder „zeigen“ verwendet. Adjektive wie „fehlerfrei“, „elegant“ oder „technisch anspruchsvoll“ sind ebenfalls häufig.
Er turnte eine fast perfekte Kür am Reck.
Die figurativ gebrauchte „Kür“ steht fast immer im Gegensatz zur „Pflicht“. Die Redewendung „Erst die Pflicht, dann die Kür“ bedeutet, dass man zuerst die notwendigen Aufgaben erledigen muss, bevor man sich den angenehmen oder besonderen Dingen widmet.
Das Projekt pünktlich abzuschließen war die Pflicht, die kreative Präsentation war die Kür.