krumm
Nicht gerade, sondern gebogen oder gekrümmt.
Der Nagel ist krumm, den können wir nicht mehr verwenden.

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Nicht gerade, sondern gebogen oder gekrümmt.
Der Nagel ist krumm, den können wir nicht mehr verwenden.

Die Redewendung „jemandem etwas krumm nehmen“ ist fest. Die Person, die sich ärgert, steht im Dativ. Die Wendung wird sehr häufig in der Verneinung benutzt, um sich zu entschuldigen oder eine Kritik abzuschwächen.
Nimm es mir nicht krumm, aber dein Vorschlag ist nicht gut.
In der Umgangssprache bedeutet „krumm“ auch „unehrlich“ oder „illegal“. Es wird fast immer in festen Kombinationen wie „krumme Geschäfte“ oder „krumme Dinger“ verwendet.
Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen krummer Geschäfte.
In seiner wörtlichen Bedeutung beschreibt „krumm“ oft Körperteile wie „ein krummer Rücken“ oder „eine krumme Nase“, aber auch Gegenstände wie „ein krummer Ast“.
Der alte Mann ging mit krummem Rücken durch den Park.
„gerade“ und „krumm“ sind Gegensätze, wenn es um Formen oder Linien geht. „gerade“ beschreibt etwas, das ohne Biegung verläuft. „krumm“ beschreibt etwas, das gebogen, schief oder nicht gerade ist. Für Stäbe, Wege, Linien oder Körperhaltungen ist dieser Gegensatz sehr typisch. Wichtig: „krumm“ kann auch andere, übertragene Bedeutungen haben, aber hier geht es um die Form.

Nach dem Unfall war das Fahrrad am Lenker krumm.
Bitte halte das Brett gerade, damit ich es festschrauben kann.