
krumm
Nicht gerade, sondern gebogen oder gekrümmt.
Der Nagel ist krumm, den können wir nicht mehr verwenden.
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Nicht gerade, sondern gebogen oder gekrümmt.
Der Nagel ist krumm, den können wir nicht mehr verwenden.

Umgangssprachlich für unehrlich, illegal oder zwielichtig. Oft in der Wendung „krumme Geschäfte“ oder „krumme Dinger“.
Er ist bekannt dafür, krumme Dinger zu drehen.

Jemandem etwas übel nehmen oder nachtragen; wegen einer Sache auf jemanden böse sein.
Ich hoffe, du nimmst mir die späte Antwort nicht krumm.
Die Redewendung „jemandem etwas krumm nehmen“ ist fest. Die Person, die sich ärgert, steht im Dativ. Die Wendung wird sehr häufig in der Verneinung benutzt, um sich zu entschuldigen oder eine Kritik abzuschwächen.
Nimm es mir nicht krumm, aber dein Vorschlag ist nicht gut.
In der Umgangssprache bedeutet „krumm“ auch „unehrlich“ oder „illegal“. Es wird fast immer in festen Kombinationen wie „krumme Geschäfte“ oder „krumme Dinger“ verwendet.
Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen krummer Geschäfte.
In seiner wörtlichen Bedeutung beschreibt „krumm“ oft Körperteile wie „ein krummer Rücken“ oder „eine krumme Nase“, aber auch Gegenstände wie „ein krummer Ast“.
Der alte Mann ging mit krummem Rücken durch den Park.
Schief und krumm beschreiben beide etwas, das nicht gerade ist. Schief bezeichnet vor allem eine Neigung oder Fehlstellung, krumm dagegen eine Biegung oder gekrümmte Form. Verwende schief bei einer falsch ausgerichteten Linie und krumm, wenn die Linie selbst gebogen ist.

Die Tür ist krumm, weil das Holz durch die Feuchtigkeit gebogen wurde.
Die Tür hängt schief in ihrem Rahmen und lässt sich nur schwer schließen.