
kund tun
Etwas bekannt machen, verkünden oder offiziell mitteilen. Diese Wendung ist formell oder leicht veraltet.
Der Firmenchef wird seine Entscheidung morgen der Belegschaft kund tun.
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Etwas bekannt machen, verkünden oder offiziell mitteilen. Diese Wendung ist formell oder leicht veraltet.
Der Firmenchef wird seine Entscheidung morgen der Belegschaft kund tun.

Eine veraltete oder gehobene Bezeichnung für „bekannt“ oder „offenkundig“. Wird heute fast nur noch in festen Wendungen verwendet.
Und es ward im ganzen Lande kund, dass ein neuer König herrschte.
Das Adjektiv „kund“ wird heute fast nur noch in der festen Wendung „kund tun“ verwendet. Es bedeutet, etwas offiziell bekannt zu machen oder zu verkünden. Alleinstehend ist das Wort sehr veraltet.
Der König ließ seinen Entschluss im ganzen Reich kund tun.
Die Wendung „kund tun“ wird oft mit einem Dativ- und einem Akkusativobjekt verwendet. Die Struktur lautet: Jemand (Subjekt) tut jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ) kund.
Die Gewinnerin tat der Presse ihre Freude über den Sieg kund.
Das Wort „kund“ und die Wendung „kund tun“ gehören einem gehobenen oder formellen Sprachstil an. In der alltäglichen Umgangssprache klingen sie sehr gestelzt oder veraltet.
In der offiziellen Mitteilung wurde der Rücktritt des Ministers kundgetan.
Bekannt und kund können beide ausdrücken, dass etwas nicht unbekannt ist. „Bekannt“ ist das normale heutige Wort, während „kund“ gehoben oder veraltet wirkt und fast nur noch in festen Wendungen vorkommt. Im Alltag passt „bekannt“; „kund“ findet man eher in alten oder feierlichen Texten.

In dem alten Bericht war die Entscheidung bereits kund.
Die Entscheidung ist seit gestern in der ganzen Schule bekannt.