
die Lade
Regional, besonders in Österreich: eine Schublade in einem Möbelstück.
Die Schlüssel liegen in der obersten Lade der Kommode.
Lade
die Lade, die Laden
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Regional, besonders in Österreich: eine Schublade in einem Möbelstück.
Die Schlüssel liegen in der obersten Lade der Kommode.

Eine Truhe oder ein großer Kasten mit Deckel zur Aufbewahrung von Gegenständen. Diese Bedeutung ist veraltet und kommt vor allem in historischen oder religiösen Texten vor.
In einer hölzernen Lade bewahrte die Zunft ihre Urkunden auf.

Ein beweglicher Teil eines Webstuhls, der den Webkamm trägt. Damit wird jeder neu eingetragene Schussfaden an das bereits gewebte Gewebe gedrückt.
Die Weberin zog die Lade nach vorn, um den Schussfaden an das Gewebe zu schlagen.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Plural | die Laden |
| Genitiv | der Lade |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Lade | die Laden |
| Akkusativ | die Lade | die Laden |
| Dativ | der Lade | den Laden |
| Genitiv | der Lade | der Laden |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
In der Bedeutung „Schublade“ ist „Lade“ besonders in Österreich gebräuchlich. Der Kontext sind meist Möbel und alltägliche Gegenstände im Haushalt.
Bitte leg das Besteck in die zweite Lade.
Die Bedeutung „Truhe oder großer Kasten“ begegnet dir heute vor allem in historischen, religiösen oder kunstgeschichtlichen Texten. Typische Inhalte sind Urkunden, Schätze oder andere wertvolle Gegenstände.
Die alte Lade enthielt die Siegel und Dokumente der Stadt.
In der Weberei steht „Lade“ häufig zusammen mit „Webstuhl“, „Webkamm“ und „Schussfaden“. Typische Handlungen sind, die Lade nach vorn zu ziehen oder den Schussfaden mit der Lade anzuschlagen.
Nach jedem Schussfaden bewegte die Weberin die Lade des Webstuhls nach vorn.