längerfristig
Sich auf einen längeren Zeitraum beziehend, für eine längere Dauer geltend oder geplant; auf lange Sicht.
Kurzfristig sparen wir Geld, aber längerfristig ist die Investition in Qualität die bessere Entscheidung.

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Sich auf einen längeren Zeitraum beziehend, für eine längere Dauer geltend oder geplant; auf lange Sicht.
Kurzfristig sparen wir Geld, aber längerfristig ist die Investition in Qualität die bessere Entscheidung.

Das Wort setzt sich zusammen aus „länger“ (Komparativ von „lang“), „Frist“ (Zeitraum) und der Adjektiv-Endung „-ig“. Es beschreibt also etwas, das sich auf einen längeren Zeitraum bezieht.
Wir benötigen eine längerfristige Lösung für dieses Problem.
Sehr häufig wird „längerfristig“ als Adverb verwendet, um Verben wie „denken“, „planen“ oder „investieren“ zu modifizieren. Es steht dann oft am Satzanfang oder in der Satzmitte.
Längerfristig müssen wir unsere Strategie anpassen.
Als Adjektiv steht „längerfristig“ oft vor Nomen, die mit Planung und Zielen zu tun haben. Häufige Kombinationen sind „eine längerfristige Perspektive“, „ein längerfristiger Plan“ oder „längerfristige Verträge“.
Die Firma bietet ihren Mitarbeitern längerfristige Arbeitsverträge an.
„dauerhaft“ und „längerfristig“ haben beide mit einer längeren Zeit zu tun. „dauerhaft“ klingt stärker: Etwas bleibt lange oder für immer so und ist nicht nur vorübergehend. Es kann auch bedeuten, dass etwas ohne Unterbrechung passiert. „längerfristig“ benutzt man eher bei Plänen, Wirkungen oder Entscheidungen, die für längere Zeit gelten, aber nicht unbedingt für immer. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide nicht „kurz“ bedeuten. Praktisch gilt: „dauerhaft“ passt zu einem festen Zustand, „längerfristig“ eher zu einer Planung auf lange Sicht.

Die Firma sucht längerfristig eine Lösung für das Problem.
Nach dem Unfall kann er dauerhaft nicht mehr schwer heben.