lobenswert
Eine Handlung, Eigenschaft oder ein Verhalten beschreibend, das Anerkennung und Lob verdient; preiswürdig, anerkennenswert.
Ihr freiwilliges Engagement für die Obdachlosenhilfe ist wirklich lobenswert.

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Eine Handlung, Eigenschaft oder ein Verhalten beschreibend, das Anerkennung und Lob verdient; preiswürdig, anerkennenswert.
Ihr freiwilliges Engagement für die Obdachlosenhilfe ist wirklich lobenswert.

Das Wort ist klar aufgebaut aus dem Verb „loben“, einem Fugen-s und dem Nomen „Wert“. Etwas, das „lobenswert“ ist, ist es also buchstäblich „wert, gelobt zu werden“.
Sein Einsatz für den Tierschutz ist wirklich lobenswert.
„Lobenswert“ kann als Adjektiv vor einem Nomen oder alleinstehend nach Verben wie „sein“ oder „finden“ verwendet werden. Es kann auch als Adverb eine Handlung beschreiben.
Das ist eine lobenswerte Initiative.
Das Adjektiv beschreibt oft abstrakte Nomen, die eine Anstrengung oder ein Verhalten ausdrücken. Typisch sind „ein lobenswerter Einsatz“, „eine lobenswerte Absicht“ oder „lobenswertes Engagement“.
Die schnelle Reaktion der Helfer war lobenswert.
„empfehlenswert“ und „lobenswert“ klingen ähnlich, weil beide mit „-wert“ enden und beide positiv sind. Sie meinen aber nicht dasselbe. „empfehlenswert“ benutzt man, wenn etwas gut genug ist, dass man es anderen empfehlen kann, zum Beispiel ein Film, ein Kurs oder ein Arzt. „lobenswert“ benutzt man für ein Verhalten, eine Handlung oder eine Eigenschaft, die Anerkennung verdient. Man empfiehlt also eher eine Sache oder ein Angebot, aber man lobt eher ein gutes Verhalten. Deshalb ist eine hilfreiche Tat „lobenswert“, aber nicht unbedingt „empfehlenswert“.

Lenas Einsatz für die Nachbarn ist wirklich lobenswert.
Die Ärztin in der neuen Praxis ist sehr empfehlenswert.