die Langeweile
Ein unangenehmes Gefühl des Nicht-ausgefüllt-Seins und der Untätigkeit, weil interessante Beschäftigungen fehlen.
Am Sonntagnachmittag überkam ihn oft eine große Langeweile.

Langeweile
Loading your saved state.
Ein unangenehmes Gefühl des Nicht-ausgefüllt-Seins und der Untätigkeit, weil interessante Beschäftigungen fehlen.
Am Sonntagnachmittag überkam ihn oft eine große Langeweile.

Das Wort „Langeweile“ setzt sich aus „lang“ und „Weile“ (eine Zeitspanne) zusammen. Es beschreibt also wörtlich eine Zeit, die sich sehr lang anfühlt, weil nichts Interessantes passiert.
Diese lange Weile ohne Beschäftigung war kaum auszuhalten.
„Langeweile“ ist ein abstraktes Gefühl und wird oft ohne Artikel verwendet, besonders in der festen Verbindung „Langeweile haben“.
Die Kinder haben im Urlaub nie Langeweile.
Häufige Wendungen sind „gegen die Langeweile ankämpfen“, „vor Langeweile sterben“ (eine Übertreibung) oder dass „Langeweile aufkommt“.
Als der Strom ausfiel, kam bei den Kindern schnell Langeweile auf.
Die feste Wendung „aus Langeweile“ wird benutzt, um den Grund für eine oft sinnlose oder spontane Handlung zu nennen. Die Präposition „aus“ ist hier fest.
Sie hat aus Langeweile angefangen, alle ihre Stifte nach Farben zu sortieren.
„der Spaß“ und „die Langeweile“ stehen in einem klaren Gegensatz. „Spaß“ beschreibt, dass etwas Freude macht oder angenehm unterhaltsam ist. „Langeweile“ beschreibt das unangenehme Gefühl, wenn nichts interessant ist oder man nichts Sinnvolles zu tun hat. In derselben Situation kann man also entweder Spaß haben oder Langeweile empfinden. „Aus Langeweile“ erklärt außerdem, dass jemand etwas nur tut, weil ihm nichts Besseres einfällt.

Wegen des schlechten Wetters kommt bei den Kindern schnell Langeweile auf.
Beim Kochen mit Freunden hatten wir vor dem Wochenende viel Spaß.