Die statistisch ermittelte, durchschnittliche Zeitspanne, die ein Individuum oder eine Population ab einem bestimmten Zeitpunkt voraussichtlich noch leben wird.
beispiel
In den letzten Jahrzehnten ist die Lebenserwartung in vielen Ländern deutlich gestiegen.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „das Leben“, dem Fugen-s und „die Erwartung“ zusammen. Es bedeutet also wörtlich eine „Erwartung an das Leben“ im Sinne der Dauer.
BEISPIEL
Eine gesunde Ernährung kann die Lebenserwartung positiv beeinflussen.
Typische Verbindungen
„Lebenserwartung“ wird oft mit den Verben „steigen“, „sinken“ oder „erhöhen“ kombiniert. Typische Adjektive sind „hoch“, „niedrig“, „durchschnittlich“ oder „gestiegen“.
BEISPIEL
Die durchschnittliche Lebenserwartung ist in den letzten 50 Jahren stark gestiegen.
Satzbau und Verwendung
Um die Gruppe zu spezifizieren, für die die Lebenserwartung gilt, verwendet man die Präposition „bei“ (+ Dativ). Die Dauer wird oft mit „von“ (+ Dativ) oder „bei“ angegeben.
BEISPIEL
Die Lebenserwartung bei Frauen ist im Durchschnitt höher als bei Männern.
Vergleichen mit
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Lebenserwartung vs Lebenszeit
„Lebenszeit“ und „Lebenserwartung“ haben beide mit der Dauer eines Lebens zu tun. „Lebenszeit“ meint die wirkliche gesamte Zeit, die jemand lebt oder gelebt hat. „Lebenserwartung“ meint dagegen eine erwartete oder durchschnittliche Zeit, oft aus Statistiken. Man benutzt „Lebenserwartung“, wenn man über Gruppen, Länder, Medizin oder Prognosen spricht. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide nach einer Lebensdauer klingen. Wichtig ist: „Lebenszeit“ ist die tatsächliche Zeit eines Lebens, „Lebenserwartung“ ist eine Schätzung oder ein Durchschnitt.
Lebenserwartung
Die Lebenserwartung ist in vielen Ländern in den letzten Jahren gestiegen.
Lebenszeit
In ihrer Lebenszeit hat meine Großmutter viele technische Veränderungen erlebt.