Eine verbindliche und strukturierte Übersicht über die Lerninhalte, Ziele und Methoden für ein bestimmtes Schulfach, eine Klassenstufe oder einen Bildungsgang. Er gibt vor, was Schüler in einem bestimmten Zeitraum lernen sollen.
beispiel
Der neue Lehrplan für Mathematik legt einen größeren Schwerpunkt auf das Lösen von Problemen.
Tipps
Wortzusammensetzung
„Lehrplan“ ist ein zusammengesetztes Nomen aus dem Stamm des Verbs „lehren“ und dem Nomen „Plan“. Es ist also wörtlich ein Plan für das, was gelehrt wird.
BEISPIEL
Die Inhalte des Lehrplans werden regelmäßig aktualisiert.
Satzbau und Verwendung
Eine sehr typische Konstruktion ist „etwas steht im Lehrplan“. Damit drückt man aus, dass ein bestimmtes Thema oder eine Fähigkeit Teil des offiziellen Unterrichtsprogramms ist.
BEISPIEL
Digitale Medienkompetenz steht jetzt auch im Lehrplan der Grundschulen.
Typische Verbindungen
Häufige Verben sind „einen Lehrplan erstellen“, „den Lehrplan ändern“ oder „dem Lehrplan folgen“. Man kann auch „nach Lehrplan unterrichten“.
BEISPIEL
Die Lehrer müssen dem offiziellen Lehrplan folgen.
Vergleichen mit
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Lehrplan vs Stundenplan
„Lehrplan“ und „Stundenplan“ gehören beide zum Lernen und zur Organisation von Unterricht, meinen aber nicht dasselbe. Der „Lehrplan“ sagt, welche Inhalte und Ziele in einem Fach oder in einer Klassenstufe behandelt werden sollen. Er beantwortet also die Frage: Was soll gelernt werden? Der „Stundenplan“ zeigt, wann Unterricht oder andere Aktivitäten stattfinden, oft mit Uhrzeit, Fach und Raum. Er beantwortet die Frage: Wann ist was? Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide Pläne in der Schule vorkommen. Wichtig ist: Der Lehrplan ordnet Inhalte, der Stundenplan ordnet Zeiten.
Lehrplan
Im neuen Lehrplan steht, dass die Schüler früher mit Informatik beginnen.
Stundenplan
Am Montag hat Paul seinen Stundenplan vergessen und kam zu spät zum Chemieraum.