der Leichtsinn
Ein Verhalten, bei dem man unvorsichtig und ohne über mögliche Gefahren oder negative Folgen nachzudenken handelt.
Aus reinem Leichtsinn überquerte er die Straße bei roter Ampel.

Leichtsinn
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Ein Verhalten, bei dem man unvorsichtig und ohne über mögliche Gefahren oder negative Folgen nachzudenken handelt.
Aus reinem Leichtsinn überquerte er die Straße bei roter Ampel.

„Leichtsinn“ besteht aus „leicht“ und „Sinn“. Es beschreibt einen Zustand, in dem der Verstand oder die Gedanken „leicht“, also nicht schwer oder tiefgründig sind. Dies kann sowohl Unvorsichtigkeit als auch Unbeschwertheit bedeuten.
Sein Leichtsinn im Umgang mit Geld führte zu großen Problemen.
Als Abstraktum, das eine Eigenschaft oder ein Verhalten beschreibt, wird „Leichtsinn“ fast ausschließlich im Singular verwendet. Eine Pluralform existiert praktisch nicht.
Der Bergführer warnte die Touristen vor Leichtsinn.
Wenn Leichtsinn eine unvorsichtige Handlung begründet, wird dies sehr häufig mit der Präposition „aus“ ausgedrückt. Die Wendung „aus Leichtsinn“ ist eine feste Kollokation.
Er hat aus Leichtsinn seine Passwörter auf einem Zettel notiert.
Die positive Bedeutung von „Leichtsinn“ als Unbeschwertheit erkennen Sie oft an der Kombination mit „jugendlich“. Die Wendung „jugendlicher Leichtsinn“ beschreibt eine typische, sorgenfreie Haltung junger Menschen.
Mit jugendlichem Leichtsinn glaubten sie, alle Probleme der Welt lösen zu können.
„die Vorsicht“ und „der Leichtsinn“ stehen in einem klaren Gegensatz. Bei „Vorsicht“ denkt man an Risiken und handelt aufmerksam, damit nichts Schlimmes passiert. Bei „Leichtsinn“ handelt man unvorsichtig und denkt nicht genug über mögliche Folgen nach. „Vorsicht“ passt also, wenn jemand Gefahren ernst nimmt. „Leichtsinn“ passt, wenn jemand zu sorglos ist und dadurch ein Risiko eingeht.

Ohne Helm mit dem Fahrrad bergab zu fahren, ist reiner Leichtsinn.
Beim Wandern in den Bergen ist Vorsicht sehr wichtig.