die Fahrlässigkeit
Die Außerachtlassung der gebotenen Sorgfalt, was oft zu einem Schaden führt. Insbesondere ein Begriff aus dem Rechtswesen.
Der Unfall wurde durch grobe Fahrlässigkeit des Fahrers verursacht.

Fahrlässigkeit
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Die Außerachtlassung der gebotenen Sorgfalt, was oft zu einem Schaden führt. Insbesondere ein Begriff aus dem Rechtswesen.
Der Unfall wurde durch grobe Fahrlässigkeit des Fahrers verursacht.

„Fahrlässigkeit“ ist das Substantiv zum Adjektiv „fahrlässig“. Die Endung „-keit“ wird oft verwendet, um aus einem Adjektiv ein Nomen zu bilden, das die Eigenschaft selbst beschreibt.
Seine Fahrlässigkeit hat zu einem großen Schaden geführt.
Um den Grund für eine Handlung anzugeben, wird „Fahrlässigkeit“ sehr häufig mit der Präposition „aus“ verwendet. Die Konstruktion lautet dann: „aus Fahrlässigkeit etwas tun“.
Er hat aus reiner Fahrlässigkeit vergessen, die Tür abzuschließen.
Im juristischen Kontext ist das Wort sehr verbreitet. Man unterscheidet oft zwischen „leichter Fahrlässigkeit“ (kleine Unachtsamkeit) und „grober Fahrlässigkeit“ (schwerwiegende Verletzung der Sorgfaltspflicht).
Das Gericht warf ihm grobe Fahrlässigkeit vor.
„der Vorsatz“ und „die Fahrlässigkeit“ stehen besonders im Recht in einem klaren Gegensatz. Bei „Vorsatz“ handelt jemand bewusst und will die Handlung oder nimmt sie absichtlich in Kauf. Bei „Fahrlässigkeit“ handelt jemand unvorsichtig oder nicht sorgfältig genug, ohne den Schaden direkt zu wollen. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide erklären, wie es zu einem Schaden oder einer Straftat gekommen ist. Der Unterschied ist aber wichtig: „Vorsatz“ bedeutet absichtlich, „Fahrlässigkeit“ bedeutet durch Unachtsamkeit. Auch im Alltag kann „Fahrlässigkeit“ einfach Nachlässigkeit heißen.

Aus Fahrlässigkeit ließ Paul die Kerze brennen und ging aus dem Zimmer.
Die Polizei fand Hinweise auf Vorsatz, weil der Täter die Tat lange geplant hatte.