Die Eigenschaft eines Textes, wie gut er visuell erfasst und gelesen werden kann. Dies bezieht sich auf Aspekte wie Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand und Kontrast.
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Eine größere Schriftart würde die Lesbarkeit des Dokuments deutlich verbessern.
Tipps
Wortaufbau
Das Wort ist vom Verb „lesen“ abgeleitet. Die Form „lesbar“ ist ein Adjektiv, und die Endung „-keit“ macht daraus ein abstraktes Nomen, das eine Eigenschaft beschreibt.
BEISPIEL
Die Handschrift des Arztes war kaum lesbar.
Kontexthinweise
Die zwei Bedeutungen lassen sich gut am Kontext unterscheiden. Geht es um „Schriftart“, „Kontrast“ oder „Layout“, ist die visuelle Lesbarkeit gemeint. Geht es um „Stil“, „Satzbau“ oder „Wortwahl“, ist die inhaltliche Verständlichkeit gemeint.
BEISPIEL
Durch den geringen Kontrast leidet die Lesbarkeit der Webseite.
Typische Verben
„Lesbarkeit“ wird oft mit Verben kombiniert, die eine Veränderung ausdrücken. Häufige Wendungen sind „die Lesbarkeit verbessern“, „die Lesbarkeit erhöhen“ oder „die Lesbarkeit leidet“.
BEISPIEL
Man kann die Lesbarkeit durch kürzere Sätze deutlich verbessern.
Vergleichen mit
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Lesbarkeit vs Klarheit
„die Klarheit“ und „die Lesbarkeit“ können beide wichtig sein, wenn ein Text gut verstanden werden soll. „Klarheit“ meint vor allem, dass eine Aussage eindeutig und verständlich ist. Es geht also um den Inhalt und die Sprache. „Lesbarkeit“ passt besonders bei Texten und meint, wie gut man einen Text lesen kann: zum Beispiel wegen der Schriftgröße, des Kontrasts oder auch wegen einfacher Sätze. Ein Text kann gut lesbar aussehen, aber trotzdem wenig Klarheit haben. Umgekehrt kann eine klare Idee schlecht lesbar sein, wenn die Schrift zu klein ist.
Lesbarkeit
Durch die größere Schrift hat sich die Lesbarkeit des Formulars deutlich verbessert.
Klarheit
Die Klarheit der Anleitung hilft den Kunden, das Gerät richtig zu benutzen.