
der Luchs
Eine mittelgroße Raubkatze mit Pinselohren, einem Stummelschwanz und oft geflecktem Fell, die in Wäldern der Nordhalbkugel lebt.
In den bayerischen Wäldern wurde wieder ein Luchs gesichtet.
Luchs
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Eine mittelgroße Raubkatze mit Pinselohren, einem Stummelschwanz und oft geflecktem Fell, die in Wäldern der Nordhalbkugel lebt.
In den bayerischen Wäldern wurde wieder ein Luchs gesichtet.

Eine Redewendung, die bedeutet, dass jemand eine außergewöhnlich gute Sehkraft hat und auch kleine oder entfernte Dinge bemerkt.
Meine Oma hat Augen wie ein Luchs, ihr entgeht absolut nichts.
Vom Luchs leitet sich das Verb „jemandem etwas abluchsen“ ab. Es bedeutet, jemandem etwas auf schlaue oder listige Weise wegzunehmen, was auf die wahrgenommenen Eigenschaften des Tieres anspielt.
Er hat seinem Konkurrenten den besten Kunden abgeluchst.
Im Zusammenhang mit dem Tier werden oft bestimmte Verben verwendet. Dazu gehören „einen Luchs sichten“ (sehen), „Luchse ansiedeln“ (in einem Gebiet wieder heimisch machen) oder „ein Luchs jagt“.
In dem Nationalpark will man wieder Luchse ansiedeln.
Die Redewendung „Augen haben wie ein Luchs“ ist eine feste Struktur. Das Verb „haben“ wird an die Person angepasst, die gut sehen kann.
Der Detektiv hat Augen wie ein Luchs, ihm entgeht kein Detail.
Beide Tiere stehen sprachlich für besonders gute Augen, aber die festen Formulierungen unterscheiden sich. Mit „Adler“ bildet man das Wort „Adleraugen“. Beim „Luchs“ sagt man dagegen „Augen haben wie ein Luchs“. Diese Verbindungen sollte man nicht beliebig austauschen.

Mia hat Augen wie ein Luchs und entdeckt sofort den kleinen Fehler im Text.
Mit ihren Adleraugen entdeckt Mia sofort den kleinen Fehler im Text.