
die Lunte
Eine Schnur oder ein Strang aus leicht brennbarem Material, mit dem früher Sprengladungen oder Feuerwerkskörper entzündet wurden.
Der Sprengmeister zündete die Lunte an und entfernte sich schnell.
Lunte
die Lunte, die Lunten
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Eine Schnur oder ein Strang aus leicht brennbarem Material, mit dem früher Sprengladungen oder Feuerwerkskörper entzündet wurden.
Der Sprengmeister zündete die Lunte an und entfernte sich schnell.

In der Wendung „Lunte riechen“: einen Verdacht bekommen oder eine drohende Gefahr erkennen.
Als sie plötzlich so freundlich wurde, roch ich sofort Lunte.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Plural | die Lunten |
| Genitiv | der Lunte |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Lunte | die Lunten |
| Akkusativ | die Lunte | die Lunten |
| Dativ | der Lunte | den Lunten |
| Genitiv | der Lunte | der Lunten |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
Bei der wörtlichen Bedeutung stehen oft Wörter aus dem Bereich Feuer, Sprengstoffe oder Feuerwerk bei „Lunte“. In der übertragenen Bedeutung ist besonders das Verb „riechen“ ein Signal für die feste Wendung „Lunte riechen“.
Der Pyrotechniker zündete die Lunte an.
Als der Verdächtige nervös wurde, roch die Ermittlerin Lunte.
In der wörtlichen Bedeutung verbindet sich „Lunte“ vor allem mit Verben wie „anzünden“, „brennen“ und „glimmen“. Diese Bedeutung findet man häufig in historischen Beschreibungen sowie im Zusammenhang mit Sprengstoffen oder Feuerwerk.
Die alte Lunte glimmte noch, als die Feuerwehr eintraf.
In „Lunte riechen“ steht „Lunte“ ohne Artikel; das Verb „riechen“ bleibt in dieser festen Wendung erhalten. Die Wendung wird oft mit Wörtern wie „sofort“, „schon“ oder „plötzlich“ verwendet.
Ich roch schon Lunte, als er mir ohne Grund ein Geschenk machte.