lyrisch
Auf die Lyrik (Gedichte, die Stimmungen und Gefühle ausdrücken) bezogen oder die Eigenschaften von Lyrik aufweisend; dichterisch.
Der Roman ist für seine besonders lyrische Sprache bekannt.

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Auf die Lyrik (Gedichte, die Stimmungen und Gefühle ausdrücken) bezogen oder die Eigenschaften von Lyrik aufweisend; dichterisch.
Der Roman ist für seine besonders lyrische Sprache bekannt.

Das Adjektiv „lyrisch“ leitet sich direkt vom Nomen „die Lyrik“ ab. „Die Lyrik“ ist die literarische Gattung, die Gedichte umfasst. Alles, was die Eigenschaften von Gedichten hat, kann als „lyrisch“ beschrieben werden.
Die Autorin ist für ihre lyrischen Texte bekannt.
Der Kontext zeigt die Bedeutung: In der Literatur beschreibt „lyrisch“ einen dichterischen Stil. Im Alltag kann es „begeistert“ bedeuten, oft mit Verben wie „sprechen“. In der Musik bezieht es sich auf eine leichte, gefühlvolle Stimme.
Der Filmkritiker lobte die lyrischen Bilder der Kamera.
Im literarischen Kontext wird „lyrisch“ oft mit bestimmten Nomen kombiniert. Häufige Verbindungen sind „lyrische Sprache“, „ein lyrischer Text“ oder der Fachbegriff „das lyrische Ich“ (die Stimme im Gedicht).
Im Deutschunterricht analysieren wir das lyrische Ich in diesem Gedicht.
Wenn „lyrisch“ „begeistert“ bedeutet, steht es oft zusammen mit Verben des Redens und der Präposition „von“. Eine typische Struktur ist „lyrisch von etwas sprechen“ oder „lyrisch von etwas erzählen“.
Meine Tante sprach am Telefon ganz lyrisch von ihrem neuen Garten.
„literarisch“ und „lyrisch“ können beide mit Dichtung und kunstvoller Sprache zu tun haben. „Literarisch“ ist breiter: Es bezieht sich allgemein auf Literatur oder auf eine gehobene, kunstvolle Schreibweise. „Lyrisch“ ist enger und meint vor allem Gedichte oder eine sehr gefühlvolle, dichterische Art. Deshalb kann ein Text literarisch sein, ohne lyrisch zu sein, zum Beispiel ein Roman oder ein Essay. Verwechselbar sind die Wörter, wenn man nur sagen will, dass etwas schön oder anspruchsvoll geschrieben ist. Dann ist „literarisch“ oft allgemeiner; „lyrisch“ passt besonders bei Gedichten, Stimmungen und Gefühlen.

Das Gedicht wirkt sehr lyrisch, weil es viele Gefühle und Bilder zeigt.
Tim liest für die Prüfung einen literarischen Text aus dem 19. Jahrhundert.