
die Machtübernahme
Die Übernahme der politischen Kontrolle über einen Staat oder eine Organisation, oft durch undemokratische, illegitime oder gewaltsame Mittel.
Im Geschichtsunterricht wird die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 behandelt.
Machtübernahme
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Die Übernahme der politischen Kontrolle über einen Staat oder eine Organisation, oft durch undemokratische, illegitime oder gewaltsame Mittel.
Im Geschichtsunterricht wird die Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 behandelt.
Das Wort ist aus „die Macht“ und „die Übernahme“ zusammengesetzt. „Die Übernahme“ kommt vom Verb „übernehmen“. Eine Machtübernahme ist also wörtlich der Akt, bei dem die Macht übernommen wird.
Die Opposition warnte vor einer schleichenden Machtübernahme.
Dieses Wort hat eine starke, meist negative Bedeutung. Es wird für politische Umstürze verwendet, die als undemokratisch oder gewaltsam angesehen werden, nicht für einen normalen Regierungswechsel.
Der General versuchte eine Machtübernahme durch das Militär.
Häufige Verben, die mit „Machtübernahme“ verwendet werden, sind „planen“, „durchführen“ oder „verhindern“. Oft wird es auch mit der Präposition „nach“ verwendet, um die Zeit nach dem Ereignis zu beschreiben.
Nach der Machtübernahme wurden viele Gesetze geändert.
Putsch und Machtübernahme können beide einen gewaltsamen Versuch zur Übernahme der politischen Kontrolle beschreiben. Putsch bezeichnet den Umsturzversuch einer kleineren Gruppe und kann scheitern, während Machtübernahme voraussetzt, dass die Kontrolle tatsächlich erlangt wird. Für einen erfolglosen Versuch passt daher Putsch, für den erreichten Machtwechsel Machtübernahme.

Die gewaltsame Machtübernahme gab der kleinen Gruppe die Kontrolle über die Regierung.
Der Putsch der kleinen Gruppe scheiterte, bevor sie die Regierung kontrollierte.