
das Männlein
Ein kleiner Mann. Wird oft in Märchen und Sagen verwendet oder als Verniedlichung.
Im Märchen hilft ein Männlein der Königstochter, Stroh zu Gold zu spinnen.
Männlein
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Ein kleiner Mann. Wird oft in Märchen und Sagen verwendet oder als Verniedlichung.
Im Märchen hilft ein Männlein der Königstochter, Stroh zu Gold zu spinnen.

Eine kleine Figur, die einen Mann darstellt, oft als Spielzeug oder Dekoration.
Die Kinder stellten die kleinen Männlein aus Holz auf der Burgmauer auf.
„Männlein“ ist eine Verkleinerungsform (Diminutiv) von „der Mann“. Die Endung „-lein“ macht das Nomen klein und niedlich und ändert den Artikel immer zu „das“. Dabei wird der Vokal oft zu einem Umlaut (a → ä).
Aus dem kleinen Haus kam ein altes Männlein.
Dieses Wort wird fast ausschließlich in Märchen, Sagen und alten Geschichten verwendet. Im modernen Alltag spricht man nicht von einem „Männlein“, wenn man einen kleinen Mann meint.
Das tapfere Schneiderlein traf im Wald auf ein böses Männlein.
Wenn „Männlein“ eine Figur bezeichnet, wird es oft mit dem Material kombiniert, aus dem die Figur gemacht ist. Typisch sind zum Beispiel „hölzernes Männlein“ oder „Männlein aus Plastik“.
Auf dem Schreibtisch stand ein kleines hölzernes Männlein.
Männchen und Männlein können beide einen kleinen Mann oder eine kleine männliche Figur bezeichnen. Männlein wirkt jedoch oft märchenhaft oder verniedlichend, während Männchen neutraler, manchmal aber auch leicht herablassend klingt. Für eine Märchenfigur passt Männlein besonders gut; in einer sachlicheren Beschreibung ist Männchen möglich.

Im Märchen half ein kleines Männlein dem armen Jungen im Wald.
Auf dem Schild zeigt ein kleines Männchen den Weg zum Ausgang.