die Nachbargemeinde
Eine Gemeinde oder Stadt, die geografisch direkt an eine andere angrenzt.
Das neue Schwimmbad wird gemeinsam mit der Nachbargemeinde finanziert.

Nachbargemeinde
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Eine Gemeinde oder Stadt, die geografisch direkt an eine andere angrenzt.
Das neue Schwimmbad wird gemeinsam mit der Nachbargemeinde finanziert.

Das Wort ist aus „Nachbar“ und „Gemeinde“ zusammengesetzt. Die Bedeutung ist also wörtlich „eine Gemeinde, die ein Nachbar ist“. Der Artikel „die“ kommt vom letzten Wort des Kompositums, „die Gemeinde“.
Unsere Gemeinde plant ein Fest mit der Nachbargemeinde.
Der erste Teil „Nachbar-“ ist sehr produktiv und kann mit vielen anderen Nomen kombiniert werden, um etwas Angrenzendes zu beschreiben. Beispiele sind „das Nachbarland“, „die Nachbarstadt“ oder „das Nachbarhaus“.
Wir fahren am Wochenende in die Nachbarstadt zum Einkaufen.
„Nachbargemeinde“ wird häufig in einem administrativen oder politischen Kontext verwendet. Es geht oft um Themen wie Zusammenarbeit, gemeinsame Projekte oder Finanzen zwischen zwei Gemeinden.
Die Feuerwehr arbeitet eng mit der Nachbargemeinde zusammen.
„Nachbarort“ und „Nachbargemeinde“ beschreiben beide einen Ort oder ein Gebiet in direkter Nähe. „Nachbarort“ klingt alltagssprachlicher und meint meist ein Dorf oder einen kleineren Ort nebenan. „Nachbargemeinde“ ist genauer und etwas offizieller: Es geht um eine Gemeinde als Verwaltungsgebiet, manchmal auch um eine Stadt. Verwechseln kann man die Wörter, weil ein kleiner Ort oft zu einer Gemeinde gehört. Im Gespräch über Wege, Feste oder Alltag passt „Nachbarort“ gut. Bei Verwaltung, Politik oder offiziellen Informationen ist „Nachbargemeinde“ natürlicher.

Die Nachbargemeinde plant eine neue Buslinie für die Region.
Der Nachbarort ist wegen des Schnees heute nur schwer zu erreichen.