malerisch
So schön, idyllisch oder reizvoll, dass es wie ein Gemälde aussieht.
Wir machten Urlaub in einem malerischen Fischerdorf an der Küste.

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So schön, idyllisch oder reizvoll, dass es wie ein Gemälde aussieht.
Wir machten Urlaub in einem malerischen Fischerdorf an der Küste.

Das Adjektiv „malerisch“ leitet sich von „der Maler“ ab. Diese Verbindung erklärt beide Bedeutungen: etwas ist entweder schön wie von einem Maler gemalt oder bezieht sich auf die Kunst des Malers selbst.
Die Küste hier ist wirklich malerisch.
Das Nomen, das „malerisch“ beschreibt, verrät die Bedeutung. Beschreibt es einen Ort (Dorf, Landschaft, Gasse), bedeutet es „idyllisch“. Beschreibt es eine Fähigkeit oder ein Werk (Talent, Technik, Darstellung), bezieht es sich auf die Kunst.
Wir saßen in einem Café an einem malerischen Platz.
In der Bedeutung „idyllisch“ beschreibt „malerisch“ fast immer Orte. Typische Nomen sind „Landschaft“, „Dorf“, „Altstadt“, „Gasse“ oder „Kulisse“.
Die Wanderung führte uns durch eine malerische Landschaft.
„schön“ und „malerisch“ können beide etwas beschreiben, das gut aussieht. „schön“ ist allgemein und passt zu vielen Dingen, zum Beispiel zu Menschen, Räumen, Kleidung oder Landschaften. „malerisch“ ist genauer: Es beschreibt vor allem Orte oder Landschaften, die besonders reizvoll wirken, fast wie auf einem Bild. Deshalb klingt „malerisch“ bei einem Dorf, einem See oder einer alten Gasse natürlicher als bei alltäglichen Gegenständen.

Das kleine Dorf am Fluss wirkt im Abendlicht malerisch.
Anna hat für die Feier ein schönes Kleid gekauft.