die Marionette
Eine Gliederpuppe, die mithilfe von Fäden, die an ihren Gliedern befestigt sind, von einem Puppenspieler bewegt wird.
Im Puppentheater führte der Spieler die Marionette gekonnt über die Bühne.

Marionette
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Eine Gliederpuppe, die mithilfe von Fäden, die an ihren Gliedern befestigt sind, von einem Puppenspieler bewegt wird.
Im Puppentheater führte der Spieler die Marionette gekonnt über die Bühne.

Die Redewendung „an den Fäden ziehen“ leitet sich von der Marionette ab. Sie bedeutet, jemanden oder etwas heimlich zu steuern, und passt sowohl zur echten Puppe als auch zur übertragenen Bedeutung.
Man spürt, dass im Hintergrund mächtige Leute an den Fäden ziehen.
Jemanden als „Marionette“ zu bezeichnen, ist immer eine starke, negative Kritik. Es bedeutet, dass diese Person als willenlos und fremdgesteuert angesehen wird.
Die Opposition bezeichnete den Minister als Marionette der Industrie.
Um auszudrücken, wer die Kontrolle hat, verwendet man meist die Präposition „von“ mit Dativ oder den Genitiv. Die Struktur ist also „eine Marionette von jemandem“ oder „jemandes Marionette“.
Er wollte keine Marionette von seinem Chef sein.
„der Roboter“ und „die Marionette“ können im übertragenen Sinn beide eine Person beschreiben, die nicht frei und selbstständig wirkt. „Roboter“ betont, dass jemand mechanisch, kalt oder ohne eigene Initiative handelt. „Marionette“ betont stärker, dass jemand von einer anderen Person kontrolliert und gesteuert wird. Die Bilder sind also verschieden: Ein Roboter funktioniert wie eine Maschine, eine Marionette hängt an den Fäden einer anderen Person. Wenn es um gefühlloses, automatisches Verhalten geht, passt „Roboter“ besser. Wenn es um Kontrolle durch andere geht, ist „Marionette“ genauer.

Der neue Sprecher wirkt wie eine Marionette, weil er nur die Worte seines Chefs wiederholt.
Nach vielen Stunden am Computer fühlt sich mein Vater wie ein Roboter.