
die Marionette
Eine Gliederpuppe, die mithilfe von Fäden, die an ihren Gliedern befestigt sind, von einem Puppenspieler bewegt wird.
Im Puppentheater führte der Spieler die Marionette gekonnt über die Bühne.
Marionette
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Eine Gliederpuppe, die mithilfe von Fäden, die an ihren Gliedern befestigt sind, von einem Puppenspieler bewegt wird.
Im Puppentheater führte der Spieler die Marionette gekonnt über die Bühne.

Eine Person, die keinen eigenen Willen hat und von jemand anderem vollständig kontrolliert und gesteuert wird.
Viele sahen den neuen Regierungschef nur als eine Marionette mächtiger Wirtschaftsführer.
Die Redewendung „an den Fäden ziehen“ leitet sich von der Marionette ab. Sie bedeutet, jemanden oder etwas heimlich zu steuern, und passt sowohl zur echten Puppe als auch zur übertragenen Bedeutung.
Man spürt, dass im Hintergrund mächtige Leute an den Fäden ziehen.
Jemanden als „Marionette“ zu bezeichnen, ist immer eine starke, negative Kritik. Es bedeutet, dass diese Person als willenlos und fremdgesteuert angesehen wird.
Die Opposition bezeichnete den Minister als Marionette der Industrie.
Um auszudrücken, wer die Kontrolle hat, verwendet man meist die Präposition „von“ mit Dativ oder den Genitiv. Die Struktur ist also „eine Marionette von jemandem“ oder „jemandes Marionette“.
Er wollte keine Marionette von seinem Chef sein.
Beide Wörter können abwertend eine Person beschreiben, die den Willen eines Mächtigeren ausführt. Ein „Knecht“ wirkt vor allem unterwürfig und abhängig, während eine „Marionette“ besonders stark die fehlende eigene Kontrolle betont. Bei servilem Gehorsam passt „Knecht“, bei vollständiger Fremdsteuerung eher „Marionette“.

Der Berater war nur eine Marionette des Chefs und durfte keine Entscheidung selbst treffen.
Der Berater war nur ein Knecht des Chefs und führte jeden seiner Befehle ohne Widerspruch aus.