das Mark
Die weiche, fetthaltige Substanz im Inneren von Knochen (Knochenmark).
Markklößchensuppe wird mit dem Mark aus Rinderknochen zubereitet.

Mark
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Die weiche, fetthaltige Substanz im Inneren von Knochen (Knochenmark).
Markklößchensuppe wird mit dem Mark aus Rinderknochen zubereitet.

Der Artikel „das“ ist bei diesem Wort entscheidend. „Das Mark“ bezeichnet die weiche Substanz. Ein anderes Nomen, „die Mark“, war die frühere deutsche Währung. Das korrekte Genus ist also wichtig, um Verwechslungen zu vermeiden.
Das Mark in den Knochen ist sehr nahrhaft.
Die Redewendung „bis ins Mark“ bedeutet „sehr tief“ oder „intensiv“ und wird nicht wörtlich verstanden. Sie beschreibt oft starke Gefühle oder körperliche Empfindungen wie Kälte.
Seine Kritik hat sie bis ins Mark getroffen.
Im übertragenen Sinn bezeichnet „das Mark“ den Kern oder das Wesentliche einer abstrakten Sache. Man erkennt diese Bedeutung, wenn es mit Wörtern wie „Problem“, „Diskussion“ oder „Kritik“ kombiniert wird.
Seine Frage trifft das Mark des Problems.
In der wörtlichen Bedeutung wird „Mark“ oft mit Verben kombiniert, die ein Herauslösen beschreiben. Typisch sind „das Mark aus Knochen lösen“ oder „das Mark aus einer Schote kratzen“.
Für die Soße kratzt der Koch das Mark aus der Vanilleschote.
„das Mark“ und „das Fleisch“ können beide weiche Teile von etwas meinen, zum Beispiel bei Tieren oder Früchten. „Fleisch“ ist meist der essbare Muskelteil von Tieren oder der weiche essbare Teil einer Frucht. „Mark“ meint eher das Innere: bei Knochen die weiche Substanz im Knochen, bei Pflanzen oder Früchten den innersten weichen Teil. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide etwas Weiches und Essbares bezeichnen können. In der Küche sagt man aber normalerweise „Fleisch“, wenn man Steak, Hähnchen oder Fruchtfleisch meint. „Mark“ passt genauer, wenn es um Knochenmark oder den innersten Teil geht.

Für die Suppe kocht der Koch die Knochen lange, damit das Mark Geschmack abgibt.
Das Fleisch der Mango ist sehr weich und süß.