der Marmor
Ein hartes, kristallines Gestein, das oft eine Maserung aufweist und nach dem Polieren für Skulpturen, Bodenbeläge und in der Architektur verwendet wird.
Die Treppe im Foyer war aus edlem, weißem Marmor gefertigt.

Marmor
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Ein hartes, kristallines Gestein, das oft eine Maserung aufweist und nach dem Polieren für Skulpturen, Bodenbeläge und in der Architektur verwendet wird.
Die Treppe im Foyer war aus edlem, weißem Marmor gefertigt.

„Marmor“ ist ein Materialname (Stoffname) und wird daher meist als unzählbares Nomen im Singular verwendet. Man spricht von „viel Marmor“, nicht von „viele Marmore“.
Für den Boden wurde sehr teurer Marmor verwendet.
Um zu beschreiben, woraus etwas gemacht ist, wird „Marmor“ häufig mit der Präposition „aus“ kombiniert. Die Konstruktion lautet: „etwas aus Marmor“.
Die Skulptur ist aus einem einzigen Block Marmor gehauen.
„Marmor“ wird oft als erster Teil in zusammengesetzten Wörtern verwendet, um das Material eines Objekts zu beschreiben. Beispiele sind „der Marmorboden“, „die Marmortreppe“ oder „die Marmorstatue“.
Der alte Palast hat einen beeindruckenden Marmorboden.
„Marmor“ und „Granit“ sind beide harte Natursteine und werden für Gebäude, Böden, Denkmäler oder Platten verwendet. Man kann sie deshalb leicht verwechseln, besonders wenn man nur an schöne, feste Steine denkt. „Marmor“ wirkt oft glatter und edler und hat häufig sichtbare Linien oder eine Maserung. Er wird oft für Skulpturen, Treppen oder elegante Innenräume benutzt. „Granit“ ist besonders hart und widerstandsfähig. Er passt sehr gut für Pflastersteine, Küchenplatten oder Denkmäler im Freien. Praktisch gesagt: Bei eleganter, polierter Optik denkt man oft an Marmor; bei sehr robustem Stein eher an Granit.

Im Museum steht eine helle Statue aus Marmor.
Vor dem Rathaus sind die alten Pflastersteine aus Granit.