Ein Zustand im Schachspiel, bei dem der König eines Spielers so angegriffen wird, dass er dem Angriff nicht entkommen kann, was zum sofortigen Ende der Partie führt. Es ist eine alternative Schreibweise für „matt“.
beispiel
Nach diesem Zug war der weiße König mate.
Tipps
Falscher Freund
Achtung, „mate“ ist ein falscher Freund! Es bedeutet nicht „Freund“ oder „Kumpel“ wie das englische Wort „mate“. Im Deutschen bezieht es sich fast ausschließlich auf das Schachspiel.
BEISPIEL
Mit seinem nächsten Zug setzte er den Gegner mate.
Satzbau
Das Wort „mate“ wird nur prädikativ verwendet, das heißt, es steht nach dem Nomen, meist mit dem Verb „sein“. Eine Verwendung vor dem Nomen (z.B. „der mate König“) ist nicht möglich.
BEISPIEL
Der König ist mate, die Partie ist vorbei.
Kontexthinweis
Dieses Wort wird fast ausschließlich im Kontext von Schach verwendet. Wörter wie „König“, „Zug“, „Partie“ oder „Schachbrett“ sind klare Signale für diese Bedeutung.
BEISPIEL
Ich habe nicht gesehen, dass mein König nach nur drei Zügen mate war.
Register
Die Bedeutung „erschöpft“ oder „kraftlos“ ist veraltet. In der modernen deutschen Sprache wird „mate“ in diesem Sinne nicht mehr verwendet.
BEISPIEL
Früher sagte man nach langer Arbeit: „Ich fühle mich ganz mate.“
Vergleichen mit
synonym · confusable
Mate vs matt
„matt“ und „mate“ meinen im Schach dieselbe Situation: Der König kann dem Angriff nicht mehr entkommen, und die Partie ist zu Ende. Im heutigen Deutsch schreibt und sagt man fast immer „matt“. „mate“ ist eine alte oder sehr seltene Schreibweise. Lernende können die Formen verwechseln, weil sie fast gleich aussehen und dieselbe Schachbedeutung haben. Praktisch ist: In normalen Texten und Gesprächen ist „matt“ die natürliche Form.
Mate
In dem alten Schachbuch steht, dass der König mate ist.