matt
Sich körperlich schwach, kraftlos und ohne Energie fühlen, oft als Folge von Krankheit oder Anstrengung.
Nach der Grippe fühlte sie sich noch tagelang matt und müde.

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Sich körperlich schwach, kraftlos und ohne Energie fühlen, oft als Folge von Krankheit oder Anstrengung.
Nach der Grippe fühlte sie sich noch tagelang matt und müde.

Um körperliche Schwäche auszudrücken, wird „matt“ oft in der Kombination „sich matt fühlen“ oder als Teil von „matt und müde“ verwendet. Es beschreibt einen Zustand der Energielosigkeit.
Ich fühle mich heute irgendwie matt und antriebslos.
Wenn „matt“ eine Oberfläche beschreibt, geht es immer um die Abwesenheit von Glanz. Typische Nomen in diesem Kontext sind „Farbe“ (Anstrich), „Lack“, „Papier“ oder „Foto“.
Für das Porträt hat der Fotograf mattes Papier verwendet.
Die Bedeutung „Schachmatt“ ist ausschließlich dem Schachspiel vorbehalten. Man erkennt sie sofort am Kontext mit Wörtern wie „König“, „Zug“, „Partie“ oder „Schach“.
Nach nur zwanzig Zügen war der Weltmeister matt.
Im Schachkontext gibt es zwei typische Konstruktionen: Man kann sagen „Der König ist matt“ (Zustand) oder das Verb „jemanden matt setzen“ (Aktion) verwenden.
Sie hat ihn mit einem überraschenden Zug matt gesetzt.
Wenn „matt“ eine Farbe beschreibt, steht es direkt vor dem Farbnamen. Es bedeutet dann „nicht leuchtend“ oder „gedämpft“. Beispiele sind „ein mattes Grün“ oder „ein mattes Blau“.
Die Bluse hatte ein mattes Rosa, das sehr elegant wirkte.
„müde“ und „matt“ können beide beschreiben, dass jemand wenig Energie hat. „müde“ sagt man besonders, wenn man schlafen oder sich ausruhen möchte. „matt“ betont eher körperliche Schwäche und Kraftlosigkeit, oft nach Krankheit, Hitze oder großer Anstrengung. Man kann also müde sein, weil es spät ist. Matt ist man eher, wenn der Körper sich schwach anfühlt.

Nach dem Fieber ist Sofia noch matt und bleibt lieber im Bett.
Nach der Prüfung war der Lehrer müde und wollte früh nach Hause.