
matt
Sich körperlich schwach, kraftlos und ohne Energie fühlen, oft als Folge von Krankheit oder Anstrengung.
Nach der Grippe fühlte sie sich noch tagelang matt und müde.
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Sich körperlich schwach, kraftlos und ohne Energie fühlen, oft als Folge von Krankheit oder Anstrengung.
Nach der Grippe fühlte sie sich noch tagelang matt und müde.

Beschreibt eine Oberfläche, die nicht glänzt oder spiegelt, sondern ein stumpfes, glanzloses Aussehen hat.
Die Wände sind in einem matten Weiß gestrichen, um Reflexionen zu vermeiden.

Bezeichnet im Schachspiel die Situation, in der der König direkt angegriffen wird und dem Angriff nicht entkommen kann, was das Ende der Partie bedeutet.
Mit dem Zug der Dame auf H7 ist der gegnerische König matt.

Beschreibt eine Farbe, die nicht leuchtend oder intensiv ist, sondern eher blass, gedämpft oder fahl wirkt.
Sie trug ein elegantes Kleid in einem matten Grün.
Um körperliche Schwäche auszudrücken, wird „matt“ oft in der Kombination „sich matt fühlen“ oder als Teil von „matt und müde“ verwendet. Es beschreibt einen Zustand der Energielosigkeit.
Ich fühle mich heute irgendwie matt und antriebslos.
Wenn „matt“ eine Oberfläche beschreibt, geht es immer um die Abwesenheit von Glanz. Typische Nomen in diesem Kontext sind „Farbe“ (Anstrich), „Lack“, „Papier“ oder „Foto“.
Für das Porträt hat der Fotograf mattes Papier verwendet.
Die Bedeutung „Schachmatt“ ist ausschließlich dem Schachspiel vorbehalten. Man erkennt sie sofort am Kontext mit Wörtern wie „König“, „Zug“, „Partie“ oder „Schach“.
Nach nur zwanzig Zügen war der Weltmeister matt.
Im Schachkontext gibt es zwei typische Konstruktionen: Man kann sagen „Der König ist matt“ (Zustand) oder das Verb „jemanden matt setzen“ (Aktion) verwenden.
Sie hat ihn mit einem überraschenden Zug matt gesetzt.
Wenn „matt“ eine Farbe beschreibt, steht es direkt vor dem Farbnamen. Es bedeutet dann „nicht leuchtend“ oder „gedämpft“. Beispiele sind „ein mattes Grün“ oder „ein mattes Blau“.
Die Bluse hatte ein mattes Rosa, das sehr elegant wirkte.
„Müde“ und „matt“ können beide nach Krankheit oder Anstrengung passen. „Müde“ betont eher das Bedürfnis nach Schlaf oder Ruhe, „matt“ das Gefühl körperlicher Schwäche und fehlender Kraft. Wer schlafen möchte, ist eher müde; wer sich kaum kräftig bewegen kann, eher matt.

Nach dem Fieber bin ich matt und kann kaum aufstehen.
Nach dem Fieber bin ich müde und möchte lange schlafen.