die Maxime
Ein persönlicher Grundsatz oder eine Lebensregel, nach der eine Person ihr Handeln ausrichtet.
Seine oberste Maxime war es, immer ehrlich zu sein.

Maxime
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Ein persönlicher Grundsatz oder eine Lebensregel, nach der eine Person ihr Handeln ausrichtet.
Seine oberste Maxime war es, immer ehrlich zu sein.

Das Wort „Maxime“ gehört einem formellen, gebildeten Sprachgebrauch an. Man findet es häufiger in der Schriftsprache, in philosophischen Texten oder in anspruchsvollen Diskussionen.
Die Maxime des Unternehmens ist absolute Kundenzufriedenheit.
Der Inhalt einer Maxime wird oft mit einem Infinitivsatz mit „zu“ oder einem Nebensatz mit „dass“ ausgedrückt. Die Maxime selbst steht als Subjekt oder Objekt im Hauptsatz.
Er handelte nach der Maxime, anderen stets zu helfen.
Häufige Verben, die mit „Maxime“ verwendet werden, sind „einer Maxime folgen“, „nach einer Maxime handeln“ oder „eine Maxime haben“.
Sie versuchte, ihr Leben lang ihren Maximen treu zu bleiben.
Die philosophische Bedeutung von „Maxime“ ist fast ausschließlich im Kontext der Ethik, insbesondere bei Immanuel Kant, zu finden. Wenn vom „kategorischen Imperativ“ die Rede ist, ist diese Bedeutung gemeint.
Im Seminar diskutierten wir Kants Konzept der Maxime als subjektives Handlungsprinzip.
„die Regel“ und „die Maxime“ können beide ein Grundsatz für das Handeln sein. „die Regel“ ist aber viel allgemeiner und kann von außen kommen, zum Beispiel von einer Firma, einer Schule oder einem Gesetz. „die Maxime“ ist eher ein persönlicher Grundsatz, nach dem jemand leben oder arbeiten will. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide sagen, woran man sich orientiert. Für konkrete Vorschriften nimmt man meistens „Regel“. Für eine persönliche Lebens- oder Arbeitsidee passt „Maxime“ besser.

Sie sagt, dass Ehrlichkeit ihre wichtigste Maxime im Beruf ist.
Die wichtigste Regel des Teams ist: Probleme werden sofort angesprochen.