
mei
Süddeutsche und österreichische Interjektion, die je nach Situation Verwunderung, Bedauern, Ärger oder resignierte Hinnahme ausdrückt.
Mei, da kann man jetzt auch nichts mehr machen.
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Süddeutsche und österreichische Interjektion, die je nach Situation Verwunderung, Bedauern, Ärger oder resignierte Hinnahme ausdrückt.
Mei, da kann man jetzt auch nichts mehr machen.
„Mei“ steht oft vor dem eigentlichen Satz und wird durch ein Komma abgetrennt. Es verändert die Wortstellung des folgenden Satzes nicht.
Mei, du hast dir aber viel Mühe gegeben!
Die Verbindung „ja mei“ ist typisch für die gesprochene Alltagssprache. Damit reagiert man oft auf ein Problem, das man hinnehmen muss; je nach Tonfall kann die Reaktion gelassen oder etwas ungeduldig wirken.
Ja mei, dann nehmen wir eben den nächsten Bus.
Nach „mei“ folgt häufig ein Ausruf mit dem Muster „ist das + Adjektiv“. Trotz des Verbs am Anfang ist das keine echte Frage; die Konstruktion drückt eine starke Reaktion aus.
Mei, ist das schön hier!