
die Milde
Die angenehme, nicht extreme Beschaffenheit von etwas, zum Beispiel von Wetter, Licht, Geschmack oder einer Wirkung.
Die Milde des Frühlings ließ überall die ersten Blumen blühen.
Milde
die Milde
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Die angenehme, nicht extreme Beschaffenheit von etwas, zum Beispiel von Wetter, Licht, Geschmack oder einer Wirkung.
Die Milde des Frühlings ließ überall die ersten Blumen blühen.

Nachsicht und Bereitschaft, jemanden nicht streng zu bestrafen oder zu beurteilen.
Der Richter zeigte Milde und setzte die Strafe herab.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Genitiv | der Milde |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Milde | – |
| Akkusativ | die Milde | – |
| Dativ | der Milde | – |
| Genitiv | der Milde | – |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
„Milde“ gehört zur Wortfamilie von „mild“ und bezeichnet die entsprechende Eigenschaft als Nomen. Je nach Kontext geht es um eine wenig extreme Beschaffenheit oder um eine nachsichtige Haltung.
Die Milde des Klimas ist für den Weinanbau günstig.
Bei Wetter und Klima steht „Milde“ häufig mit Wörtern wie „Temperaturen“, „Klima“ oder „Winter“ zusammen. Auch bei Geschmack und Wirkung beschreibt das Wort eine angenehme, nicht starke Ausprägung.
Die ungewöhnliche Milde des Winters überraschte viele Menschen.
In der Bedeutung „Nachsicht“ steht „Milde“ oft mit Verben wie „zeigen“, „walten lassen“ oder „erbitten“. Diese Verbindungen kommen besonders in Situationen mit Strafe, Urteil oder Schuld vor.
Wegen seiner schwierigen Lage bat der Angeklagte um Milde.