miterleben
Ein Ereignis persönlich und direkt als Anwesender oder Zeuge erfahren.
Meine Großeltern haben die Zeit des Wirtschaftswunders noch selbst miterlebt.

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Ein Ereignis persönlich und direkt als Anwesender oder Zeuge erfahren.
Meine Großeltern haben die Zeit des Wirtschaftswunders noch selbst miterlebt.

„Miterleben“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „mit-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Ich erlebte die Feierlichkeiten live mit.
Das Wort besteht aus der Vorsilbe „mit-“ und dem Verb „erleben“. Die Vorsilbe „mit-“ bedeutet hier, dass man bei einem Geschehen dabei ist und es persönlich erfährt.
Er hat den Fall der Berliner Mauer als Kind miterlebt.
Man erlebt oft wichtige oder historische Ereignisse mit. Typische Kombinationen sind: eine Zeit miterleben, einen Wandel miterleben, ein Ereignis miterleben oder die Geschichte miterleben.
Sie durfte die Krönung des Königs aus nächster Nähe miterleben.
„erleben“ und „miterleben“ haben beide mit einem Ereignis zu tun, das man selbst erfährt. „erleben“ ist breiter: Man kann etwas als eigene Erfahrung haben oder einfach lange genug leben, um ein Ereignis zu sehen. „miterleben“ betont stärker, dass man direkt dabei ist oder Zeuge ist, während etwas passiert. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide bei Ereignissen passen. Als einfache Orientierung: „miterleben“ sagt klarer „ich war dabei“, „erleben“ sagt allgemeiner „das ist mir passiert oder ich habe es erfahren“.

Sie hat den Unfall auf dem Weg zur Arbeit direkt miterlebt.
In der neuen Schule erlebt das Kind viele Veränderungen.