
mitgeben
Jemandem, der weggeht, etwas zum Mitnehmen geben, oft als Proviant oder Geschenk.
Meine Mutter hat mir noch ein belegtes Brot für die Zugfahrt mitgegeben.
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Jemandem, der weggeht, etwas zum Mitnehmen geben, oft als Proviant oder Geschenk.
Meine Mutter hat mir noch ein belegtes Brot für die Zugfahrt mitgegeben.

Jemandem eine Eigenschaft, einen Rat oder eine Erkenntnis für seinen Lebensweg oder eine bestimmte Situation vermitteln.
Die Eltern haben ihren Kindern wichtige Werte wie Ehrlichkeit und Respekt mitgegeben.

Im Sport, insbesondere im Fußball, den Ball einem Mitspieler in dessen Laufrichtung zuspielen.
Der Verteidiger hat dem Stürmer den Ball perfekt in den Lauf mitgegeben.
„Mitgeben“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe „mit“ am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Ich gebe dir für die Reise ein gutes Buch mit.
Das Verb folgt oft dem Muster: „jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ) mitgeben“. Die Person, die etwas bekommt, steht im Dativ.
Er hat seiner Tochter einen Regenschirm mitgegeben.
Das Objekt verrät die Bedeutung. Ein konkreter Gegenstand (z.B. „ein Sandwich“) deutet auf die wörtliche Bedeutung hin. Ein abstraktes Nomen (z.B. „ein Rat“) deutet auf die übertragene Bedeutung hin.
Sie gab mir noch etwas Geld für das Taxi mit.
In der übertragenen Bedeutung wird „mitgeben“ oft mit abstrakten Dingen kombiniert, die man für das Leben lernt. Typisch sind: „einen Rat mitgeben“, „Werte mitgeben“ oder „eine Lektion mitgeben“.
Diese Erfahrung hat mir eine wichtige Lektion für die Zukunft mitgegeben.
Bei „mitnehmen“ führt die handelnde Person etwas selbst an einen anderen Ort. Bei „mitgeben“ gibt sie es einer weggehenden Person, die es dann mitnimmt. Entscheidend ist also, wer den Gegenstand transportiert und aus wessen Perspektive die Situation beschrieben wird.

Anna gibt Paul das Lunchpaket für die Reise mit.
Paul nimmt das Lunchpaket auf die Reise mit.