mitgeben
Jemandem, der weggeht, etwas zum Mitnehmen geben, oft als Proviant oder Geschenk.
Meine Mutter hat mir noch ein belegtes Brot für die Zugfahrt mitgegeben.

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Jemandem, der weggeht, etwas zum Mitnehmen geben, oft als Proviant oder Geschenk.
Meine Mutter hat mir noch ein belegtes Brot für die Zugfahrt mitgegeben.

„Mitgeben“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe „mit“ am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Ich gebe dir für die Reise ein gutes Buch mit.
Das Verb folgt oft dem Muster: „jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ) mitgeben“. Die Person, die etwas bekommt, steht im Dativ.
Er hat seiner Tochter einen Regenschirm mitgegeben.
Das Objekt verrät die Bedeutung. Ein konkreter Gegenstand (z.B. „ein Sandwich“) deutet auf die wörtliche Bedeutung hin. Ein abstraktes Nomen (z.B. „ein Rat“) deutet auf die übertragene Bedeutung hin.
Sie gab mir noch etwas Geld für das Taxi mit.
In der übertragenen Bedeutung wird „mitgeben“ oft mit abstrakten Dingen kombiniert, die man für das Leben lernt. Typisch sind: „einen Rat mitgeben“, „Werte mitgeben“ oder „eine Lektion mitgeben“.
Diese Erfahrung hat mir eine wichtige Lektion für die Zukunft mitgegeben.
„geben“ und „mitgeben“ beschreiben beide, dass jemand etwas von einer Person bekommt. „geben“ ist neutral und allgemein: Man kann jemandem ein Formular, Geld, einen Rat oder eine Information geben. „mitgeben“ benutzt man, wenn die Person etwas mitnehmen soll, weil sie weggeht oder auf dem Weg ist. Es kann auch bei Ratschlägen oder wichtigen Gedanken für später passen. Lernende verwechseln die Wörter leicht, weil in beiden Fällen etwas weitergegeben wird. Wichtig ist: „mitgeben“ enthält immer die Idee von „für unterwegs“, „zum Mitnehmen“ oder „für eine spätere Situation“.

Für die Klassenfahrt gab die Mutter ihrem Sohn noch ein paar Brote mit.
Frau Neumann gibt dem Kunden im Büro die nötigen Unterlagen.