mittragen
Etwas gemeinsam mit einer oder mehreren anderen Personen körperlich tragen.
Kannst du mir helfen, den schweren Tisch mitzutragen?

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Etwas gemeinsam mit einer oder mehreren anderen Personen körperlich tragen.
Kannst du mir helfen, den schweren Tisch mitzutragen?

„Mittragen“ ist ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht die Vorsilbe „mit“ am Ende. Im Infinitiv mit „zu“ wird „zu“ zwischen die Teile geschoben: „mitzuztragen“.
Er trug den schweren Koffer allein, weil niemand mitgetragen hat.
Die Vorsilbe „mit-“ bedeutet immer „zusammen mit anderen“ oder „gemeinsam“. Das Verb „mittragen“ beschreibt also immer eine Handlung, die man nicht alleine ausführt.
Alle im Team müssen die Entscheidung mittragen.
Der Kontext macht die Bedeutung klar: Wenn es um physische Objekte geht (Tisch, Koffer), ist die wörtliche Bedeutung gemeint. Geht es um abstrakte Dinge (Entscheidung, Verantwortung, Kosten), ist die übertragene Bedeutung gemeint.
Könnt ihr das Sofa bitte mittragen?
In der übertragenen Bedeutung wird „mittragen“ oft mit abstrakten Nomen wie „eine Entscheidung“, „die Verantwortung“, „die Konsequenzen“ oder „ein Risiko“ kombiniert.
Nicht alle Mitarbeiter wollten das Risiko mittragen.
„tragen“ und „mittragen“ können beide bedeuten, dass man eine Last bewegt oder Verantwortung übernimmt. Der Unterschied liegt im Wortteil „mit-“: „mittragen“ sagt immer, dass andere Personen auch beteiligt sind. „tragen“ kann eine Person allein tun oder allgemein ausdrücken, wer die Last, Kosten oder Verantwortung hat. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide körperlich und übertragen benutzt werden. Wenn du betonen willst, dass mehrere gemeinsam helfen oder gemeinsam verantwortlich sind, passt „mittragen“ besser.

Nach der Besprechung haben alle im Team die Entscheidung mitgetragen.
Kannst du bitte die schwere Kiste bis zum Auto tragen?