mobben
Jemanden systematisch und wiederholt schikanieren, quälen oder sozial ausgrenzen, insbesondere am Arbeitsplatz oder in der Schule.
Es ist inakzeptabel, Kollegen am Arbeitsplatz zu mobben.

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Jemanden systematisch und wiederholt schikanieren, quälen oder sozial ausgrenzen, insbesondere am Arbeitsplatz oder in der Schule.
Es ist inakzeptabel, Kollegen am Arbeitsplatz zu mobben.

Obwohl „mobben“ vom englischen „to mob“ kommt, ist die Bedeutung im Deutschen spezifischer. Es bedeutet systematisches Schikanieren (bullying), nicht nur das Umringen durch eine Menschenmenge.
Er wurde in der Schule jahrelang von Mitschülern gemobbt.
Das Verb „mobben“ wird immer mit einem Akkusativobjekt verwendet. Dieses Objekt ist die Person, die schikaniert wird.
Die Chefin hat ihren neuen Mitarbeiter systematisch gemobbt.
„Mobben“ findet typischerweise in bestimmten sozialen Umgebungen statt. Häufige Kontexte sind „in der Schule“, „am Arbeitsplatz“ oder „im Internet“.
Mobbing am Arbeitsplatz ist ein ernsthaftes Problem.
Sehr oft wird dieses Verb im Passiv verwendet, um die Perspektive des Opfers zu betonen. Die Konstruktion lautet dann „gemobbt werden“.
Sie hat die Schule gewechselt, weil sie dort gemobbt wurde.
„ärgern“ und „mobben“ können beide bedeuten, dass jemand schlecht behandelt wird oder sich schlecht fühlt. Der Unterschied ist aber wichtig. „ärgern“ kann eine kurze oder einzelne Situation sein: Jemand macht einen Witz, provoziert jemanden oder man ist über etwas verärgert. „mobben“ ist viel stärker und ernster. Es passiert wiederholt und systematisch, oft in der Schule oder bei der Arbeit. Dabei wird eine Person absichtlich schikaniert oder ausgeschlossen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beides unangenehm ist. Aber nicht jedes Ärgern ist Mobbing. Von „mobben“ spricht man erst, wenn es immer wieder passiert und eine Person gezielt verletzt wird.

In der Klasse mobben einige Schüler einen neuen Jungen seit Wochen.
Samir ärgert seinen Bruder manchmal mit kleinen Witzen.