mönch
In der Art eines Mönchs; bescheiden, asketisch oder zurückgezogen lebend. Eine sehr seltene, meist bildhafte Verwendung des Nomens als Adjektiv.
Seit seiner Pensionierung lebt er sehr mönch und meidet die Gesellschaft.

Mönch
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In der Art eines Mönchs; bescheiden, asketisch oder zurückgezogen lebend. Eine sehr seltene, meist bildhafte Verwendung des Nomens als Adjektiv.
Seit seiner Pensionierung lebt er sehr mönch und meidet die Gesellschaft.

Das Adjektiv „mönch“ ist direkt vom Nomen „der Mönch“ abgeleitet. Es bedeutet wörtlich „in der Art eines Mönchs“ und beschreibt eine sehr bescheidene, zurückgezogene und einfache Lebensweise.
Er führt ein Leben, das man fast als mönch bezeichnen könnte.
Dieses Adjektiv wird fast ausschließlich prädikativ verwendet, das heißt, es steht nach Verben wie „sein“ oder „leben“. Eine Verwendung vor einem Nomen (attributiv) ist extrem selten und klingt unnatürlich.
Nach dem Tod seiner Frau lebte der alte Mann völlig mönch.
Die Verwendung von „mönch“ als Adjektiv ist sehr selten und hat einen literarischen oder bildhaften Charakter. Man sollte dieses Wort kennen, um es zu verstehen, aber es im Alltag nur sehr bewusst einsetzen.
In seiner kleinen Hütte im Wald hauste er ganz mönch.
„bescheiden“ und das sehr seltene bildhafte „mönch“ können beide ein einfaches Leben ohne viel Luxus beschreiben. „bescheiden“ ist das normale Wort und passt in vielen Alltagssituationen. „mönch“ klingt dagegen ungewöhnlich und bildhaft: Man stellt sich ein Leben vor, das sehr einfach, streng oder zurückgezogen ist, fast wie bei einem Mönch. Für Deutschlernende ist wichtig: In normalen Gesprächen sagt man fast immer „bescheiden“. „mönch“ wirkt literarisch oder absichtlich besonders.

In der kleinen Hütte lebte er fast mönch, ohne Fernseher und ohne jeden Luxus.
Nach dem Umzug lebt Paul sehr bescheiden und kauft nur das Nötigste.