jemanden mundtot machen
Jemanden daran hindern, seine Meinung frei zu äußern oder Kritik zu üben, oft durch Einschüchterung, Zensur oder Drohungen.
Das Regime versuchte, die kritischen Journalisten mundtot zu machen.

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Jemanden daran hindern, seine Meinung frei zu äußern oder Kritik zu üben, oft durch Einschüchterung, Zensur oder Drohungen.
Das Regime versuchte, die kritischen Journalisten mundtot zu machen.

Das Wort ist eine bildliche Zusammensetzung aus „Mund“ und „tot“. Es beschreibt also den Zustand, in dem der Mund einer Person „tot“ gemacht wurde, sodass sie nicht mehr sprechen oder ihre Meinung äußern kann.
Durch Zensur wurden kritische Stimmen mundtot gemacht.
Das Adjektiv „mundtot“ wird fast immer prädikativ verwendet, also in Verbindung mit Verben wie „sein“ oder „machen“. Eine Verwendung direkt vor einem Nomen (attributiv) ist sehr selten.
Die Presse in diesem Land ist leider mundtot.
Die häufigste Verwendung ist die feste Wendung „jemanden mundtot machen“. Dabei steht die Person, die zum Schweigen gebracht wird, immer im Akkusativ.
Die Regierung versuchte, die Opposition mundtot zu machen.
„unterdrücken“ und „mundtot“ haben beide mit Macht und fehlender Freiheit zu tun. „Unterdrücken“ ist breiter: Menschen oder Gruppen werden daran gehindert, frei zu leben oder ihre Rechte zu nutzen. „Jemanden mundtot machen“ ist spezieller. Es bedeutet, dass jemand nicht mehr frei sprechen, kritisieren oder seine Meinung sagen kann. „Mundtot“ beschreibt also besonders die Unterdrückung von Stimme und Meinung. Wenn es um Rechte und Freiheit allgemein geht, passt „unterdrücken“ besser. Wenn es vor allem um Schweigen durch Druck, Angst oder Zensur geht, ist „mundtot machen“ genauer.

Die Journalistin ließ sich trotz Drohungen nicht mundtot machen.
Das Regime unterdrückt die Menschen und verbietet freie Wahlen.