die Muse
Eine Person, meist eine Frau, die einen Künstler, Schriftsteller oder Musiker zu kreativen Werken inspiriert.
Gala war die Muse und Ehefrau des Malers Salvador Dalí.

Muse
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Eine Person, meist eine Frau, die einen Künstler, Schriftsteller oder Musiker zu kreativen Werken inspiriert.
Gala war die Muse und Ehefrau des Malers Salvador Dalí.

Die mythologische Bedeutung erkennt man oft am Plural („die Musen“) oder an historischen Bezügen. Die übertragene Bedeutung der Inspiration erscheint meist in festen Wendungen. Wenn eine konkrete Person gemeint ist, steht oft ein Possessivpronomen dabei („seine Muse“).
Der Dichter wartete auf die Inspiration durch die Muse.
Das Wort „Muse“ ist stark mit Kunst, Literatur und Musik verbunden. Wörter wie „Museum“ (Ort der Musen) oder „Musik“ (Kunst der Musen) haben denselben griechischen Ursprung.
Ohne die richtige Musik finde ich keine Muse zum Schreiben.
In der Bedeutung „Inspiration“ wird „Muse“ fast immer in festen Redewendungen gebraucht. Die bekannteste ist „von der Muse geküsst werden“, was bedeutet, eine plötzliche kreative Idee zu haben.
Gestern war ich wirklich von der Muse geküsst und habe drei Lieder geschrieben.
Die ursprüngliche Bedeutung bezieht sich auf die neun Göttinnen der Künste in der griechischen Mythologie. In diesem Kontext wird oft der Plural „die Musen“ verwendet, um die Gesamtheit dieser Göttinnen zu bezeichnen.
Ein Museum ist wörtlich ein „Tempel der Musen“.
„das Vorbild“ und „die Muse“ können beide eine Person sein, die für jemand anderen wichtig ist. Ein „Vorbild“ bewundert man, weil man von seinem Verhalten, Charakter oder Können lernen möchte. Eine „Muse“ gehört eher in den Bereich Kunst und Kreativität. Sie inspiriert einen Künstler, Schriftsteller oder Musiker zu neuen Werken. Verwechseln kann man die Wörter, wenn eine bewunderte Person auch kreativ anregt. „Vorbild“ betont aber das Nachahmen und Lernen. „Muse“ betont die kreative Wirkung und klingt oft poetischer oder künstlerischer.

Für den Maler war seine Frau viele Jahre lang seine Muse.
Ida nennt ihre Großmutter ihr Vorbild, weil sie immer mutig und ehrlich war.